Die NGO Zorig lancierte im April 2002 einen Wettbewerb zum Thema Korruption. Vom Schüler bis zur professionellen
Künstlerin waren alle eingeladen, diesem Übel ein Gesicht zu geben.- Anti Corruption Posters from Mongolia
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Mongolei
Website der DEZA in Mongolei: www.swiss-cooperation.admin.ch/mongolia/
Ziel des DEZA-Programms ist es, einen Beitrag zu leisten an die Sicherung und Verbesserung der Existenzgrundlage der Hirtenvölker. Unterstützt werden aber auch jene Hirten, die ihr Nomadendasein aufgegeben haben und in die Städte gezogen sind. Der Fokus liegt auf einer nachhaltigen Nutzung und Rehabilitierung natürlicher Ressourcen sowie auf einer umweltverträglichen sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung des Landes. |
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Entwicklungszusammenarbeit: Schwerpunkte
Die DEZA engagiert sich vor allem in den folgenden Bereichen:
- Einkommen und Beschäftigung: Zugang zu praktischer Berufsausbildung, Qualitätsverbesserung in der Tierproduktion sowie Verarbeitung der Rohprodukte, Gemüseproduktion, Futterbau, Stärkung des Kleinbergbaus, als Motor für die ländliche Entwicklung
- Umwelt und natürliche Ressourcen: Massnahmen zur Bekämpfung der Wüstenbildung, nachhaltiges Weidemanagement,
- Regierungsführung: Verbesserung des Rechtssystems in den Bereichen Landrechte, Bergbaulizenzen für Kleinbergbau-Arbeiter sowie kundenorientierte Regierungsdienstleistungen und gestärkte Regierungs- und Nicht-Regierungs-Institutionen; Verbesserung der Situation von Frauen
Die schweizerische Entwicklungsstrategie steht im Einklang mit den Entwicklungszielen der mongolischen Regierung. Im Vordergrund stehen die Armutsreduzierung und die Sicherstellung minimaler Lebensstandards, Wachstumsförderung durch den Privatsektor, gute Regierungsführung, nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen. Sie ist aber auch auf die regionale Entwicklungspolitik abgestimmt, welche eine gerechtere Verteilung des Nutzens der Entwicklung übers ganze Land anstrebt. Zu den Schwerpunkten in allen Bereichen zählen die Schaffung von Arbeitsplätzen und Einkommen, die Entwicklung institutioneller Kapazitäten und Fragen rund um die Gouvernanz.
Die DEZA arbeitet mit folgenden Partnern zusammen:
- mongolische Regierung;
- mongolische Nichtregierungsorganisationen und Privatsektor;
- schweizerische und internationale Hilfswerke;
- internationale und multilaterale Organisationen.
Humanitäre Hilfe: Schwerpunkte
Seit 2001 leistet die Schweiz in der Mongolei humanitäre Hilfe. Diese ist hauptsächlich für die mongolischen Hirten bestimmt, die zwischen 1999 und 2003 stark unter den trockenen Sommern und äusserst strengen Wintern („Dzud“) zu leiden hatten, sowie für Kinder und sozial benachteiligte Menschen.
Der dramatische Verlust von Viehherden während drei aufeinander folgender harter Winter bedrohte die Existenz vieler Hirtenfamilien. Daher richtete sich die humanitäre Hilfe zunächst an die
traditionelle Nomadenbevölkerung. Doch angesichts der sehr schwierigen sozialen Situation in der Hauptstadt und den Provinzzentren nach der Übergangsphase von der Plan- zur freien Marktwirtschaft
sind die jüngsten Dzud-Katastrophen wohl nur die Spitze des Eisbergs. Die schweizerische humanitäre Hilfe hat ihre anfängliche Unterstützung im Bereich "Dzud-Katastrophenhilfe und Vorbeugung" in den
Jahren 2004 und 2005 in den Bereich soziale Dienstleistungen verlagert. Dabei wählte die DEZA den von andern Ländern her bewährten Cash-Ansatz, das heisst, die betroffenen Hirtenfamilien erhielten
via Banktransfer einen bestimmten Geldbetrag, mit dem sie sich dann auf dem lokalen Markt mit den für sie wichtigsten Gütern eindecken konnten. Die meisten Hirten kauften sich Tiere und schätzten die
unbürokratische, auf gegenseitigem Vertrauen beruhende Art der Hilfe.
Hintergrundinformationen Mongolei
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Quelle: World Development Indicators 2008 der Weltbank |
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Kontaktadresse der DEZA vor Ort:
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Mongolei (Ulaanbaatar) |
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Cooperation Office of the Embassy of Switzerland - Consular Section Ulaanbaatar |
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| Telefon | +976 11 331422 |
| Fax | +976 11 331420 |
| ulaanbaatar@sdc.net | |
| Website | www.swiss-cooperation.admin.ch/mongolia/ |
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Weiterführende Informationen und Dokumente Hier finden Sie weiterführende Publikationen, Links, Dokumente und Artikel zur Schweizer Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Hilfe in diesem Land. |
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