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Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA
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Institutionelles Lernen

Dare to share Die DEZA fördert bei sich und in ihren Partnerschaften eine Kultur des individuellen und organisationalen Lernens. Lernen ist nicht Selbstzweck, sondern Mittel zur Erhöhung von Qualität und Wirksamkeit. Um die Lernkultur zu stärken wird in der DEZA Fachwissen in Netzwerken gepflegt und weiterentwickelt.  Fachkompetenz aufzubauen und zu erhalten ist eine zentrale Herausforderung für alle Entwicklungsagenturen – bei ihren Mitarbeitenden, wie ihren Partnerorganisationen.

Auf dem Reissbrett oder im Labor entwickelte Ideen funktionieren in der Realität oft schlecht,  jede gute Lösung eines Entwicklungsproblems muss abgestimmt sein auf die lokalen Verhältnisse. Aber das Rad immer wieder neu zu erfinden hiesse Ressourcen verschleudern.

Lokal ist gut – Austausch ist besser
Lernen für bessere Entwicklung bedeutet also einerseits Erprobtes auf die eigenen Verhältnisse anpassen, beobachten ob es funktioniert, über Erfolge und Misserfolge nachdenken, und wo nötig korrigieren. Und andererseits, aus einer Lernperspektive ebenso wichtig: die eigenen Erfahrungen mitteilen, sich mit anderen Erfahrungsträgern austauschen, neue Ideen kennen lernen, eigene Regeln, organisationale Abläufe und Strukturen hinterfragen und anpassen, Verbesserungen festhalten und weitergeben.

Die Lernkultur der DEZA
Die DEZA hat 2008 ihre Organisationsstruktur angepasst, primär um die grundlegende Lernkultur zu stärken. Lernen wird seither in diversen Bereichen verstärkt gefördert und unterstützt: über besondere Organisationsformen, Angebote für Austausch und Reflexion, Entwicklung und Vermittlung methodischer Instrumente zur wirksamen Gestaltung von Lern- und Geschäftsprozessen sowie geeignete elektronische Infrastruktur. So wird Fachwissen heute in Netzwerken gepflegt, weiterentwickelt und ausgetauscht. Die DEZA entwickelt ihre Lernmethoden kontinuierlich weiter und macht die Erfahrungen öffentlich zugänglich.

Die Netzwerke der DEZA 
Nachhaltige Finanzierung der Abfallentsorgung ist ein zentrales Entwicklungsproblem in vielen Ländern. Die Gemeinden in Serbien gehen dabei ganz anders vor, als diejenigen in Burkina Faso.  Wie sollen die Gemeindeangestellten oder ihre Berater wissen, was sinnvolle Optionen in ihrer spezifischen Situation und was überholte Ansätze sind? Die Antwort der DEZA darauf ist: Vernetzung.

Erarbeitung und Weitergabe der guten Fachpraxis
Hauptaufgabe der Netzwerke der DEZA ist die Erarbeitung und Weitergabe der guten Fachpraxis in einem bestimmten Thema, wie z.B. Wasser, oder in Managementfragen, wie z.B. Finanzen: eigene Erfahrungen aufarbeiten und verdichten, gute Ideen Anderer aufnehmen, Innovationen entwickeln. Die DEZA entwickelt auch die Netzwerke selbst kontinuierlich weiter und macht die Erfahrungen zugänglich.

Die DEZA-Netzwerke verbinden Mitarbeitende in der Zentrale, in den Feld-Büros vor Ort, in Partnerorganisationen und in der Forschung. Jedes Netzwerk wird von einem „Focal Point koordiniert und animiert. Die Netzwerkmitglieder treffen sich alle 1 bis 2 Jahre zu einem internationalen Netzwerktreffen. Sie tauschen sich über elektronische Plattformen aus und stellen Information auf dem Internet zur Verfügung.

Netzwerk Internet
Klima, Energie & Umwelt  http://www.sdc-climateandenvironment.net
Konflikte & Menschenrechte    
Dezentralisierung & Lokale Gouvernanz  http://www.sdc-decentralization.net/
Disaster Risk Reduction  http://www.riskandsafetynet.ch/
Politische Ökonomie und Entwicklung           
Bildung  http://www.sdc-education.net/
Arbeit & Einkommen  http://www.sdc-employment-income.ch/
Gesundheit http://www.sdc-health.ch/ 
Migration und Entwicklung  http://www.sdc-migration.ch/
Ernährungssicherheit  http://www.sdc-foodsecurity.ch
Wasser http://www.sdc-water.ch/
Gleichstellung der Geschlechter http://www.sdc-gender-development.net/
Qualitätssicherung           
Sicherheit Feld                
Finanzen            
Internationale Finanzinstitutionen/Agenturen der Vereinten Nationen/ Management for Development Results   http://www.sdc-multilateral.ch/            
        
Kontaktperson zu diesem Thema: Michèle Marin

Weiterführende Informationen und Dokumente

Dokumente
  • Geschichten-Handbuch: Brücken bauen mit narrativen Methoden
    Arbeitshilfe zum Story Telling
    Download (PDF, 827 KB) [de]   [en]   [fr]   [es]  
    Bestellen
  • Wissensmanagement – unterwegs zur lernenden Organisation
    Faltblatt (general alignment)
    Download (PDF, 106 KB) [de]   [en]   [fr]   [it]   [es]  
  • Wissensmanagement - in der Praxis: Die fünf Grundsätze
    Faltblatt
    Download (PDF, 121 KB) [de]   [en]   [fr]   [es]  
  • Community of Practice (CoP) – vom Wissen einzelner zum gemeinsamen Wissen
    Download (PDF, 350 KB) [de]   [en]   [fr]   [es]  
  • Flyer Geschichten erzählen: Brücken bauen mit narrativen Methoden
    Flyer zum Story Telling
    Download (PDF, 289 KB) [de]   [en]   [fr]   [es]  

Externe Links