Wald- und Landnutzung - Risikominderung und Anpassung in Einem
Massnahmen in der Wald- und Landnutzung haben bis 2030 das Potenzial, ein Vielfaches des aktuellen weltweiten Treibhausgas-Ausstosses pro Jahr zu kompensieren. Sie haben eine positive Wirkung auf das Gemeinwesen, die Wasserverfügbarkeit und die Bodenstabilität in der Landwirtschaft. Zudem erlauben sie der ländlichen Bevölkerung, existentielle Grundbedürfnisse zu befriedigen sowie zusätzliche Einkommen zu erzielen.
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Für mehr als 2.5 Mrd. Menschen sind Holz, Holzkohle oder Biomasse die einzige Energiequelle. |
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Die Restauration natürlicher Vegetation erhöht die Bodenstabilität und die Verfügbarkeit von Wasser und vitalisiert die Vieh- und Landwirtschaft. |
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Nicht nachhaltig betriebene Wald- und Landnutzung ist für einen Fünftel der weltweiten Emissionen an Treibhausgasen verantwortlich.
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25% der Landfläche der Erde, rund 33 Mio. km2, sind von Wald bedeckt. In den vergangenen 20 Jahren sind jährlich durchschnittlich 130'000 km2 Wald verloren gegangen. Zusätzliche 10 Mio. km2 Wald sind durch eine nicht nachhaltige Holzernte oder die landwirtschaftliche Expansion bereits mehr oder weniger stark degradiert. Diese Zerstörung hat direkte Auswirkungen auf das lokale und weltweite Klima, die Wasserverfügbarkeit und die Bodenfruchtbarkeit. Durch eine Reorganisation der ländlichen Raumnutzung, welche die wachsende Bevölkerung und die steigenden Lebensansprüche berücksichtigt, kann eine Trendwende erreicht werden.
Aktuelle Herausforderungen
In vielen Entwicklungsländern sind die praktizierten Landnutzungstechniken wie der Wanderfeldbau nicht nachhaltig. Die Situation erfordert Massnahmen zur
intensiveren Nutzung, wobei es gleichzeitig das land- und forstwirtschaftliche Potenzial zu erhalten gilt: Bauernfamilien müssen ökonomisch und ökologisch wirksame Landbewirtschaftungstechniken
erlernen oder damit beginnen, Agroforstwirtschaft oder kleinflächige Aufforstungen auf ihrem Land zu betreiben.
Beim Gemeinbesitz braucht es zur Wiederherstellung natürlicher Wald- und Buschlandvegetation neue Nutzungsregeln, die für alle sozialen Schichten der ländlichen Gemeinschaft gelten.
Angesichts knapper staatlicher Mittel sind die Verantwortung für die Waldbewirtschaftung wie auch die entsprechenden Nutzungsrechte den lokalen Gemeinden und dörflichen Kollektiven zu übertragen.
Gewinne aus dem Verkauf von Produkten und Umweltdienstleistungen der Wald- und Landbewirtschaftung sind für die ländliche Bevölkerung konkrete und wichtige Anreize, die lokalen Ressourcen nachhaltig
zu nutzen.
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Fokus der DEZA
In ihren Partnerländern unterstützt und fördert die DEZA
Bezüglich der Erarbeitung neuer Kenntnisse fördert die DEZA
In der Schweiz bringt die DEZA
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Kontakt:
Weiterführende Informationen und Dokumente
Interne Links
- Schutz der Walnussbäume schafft neue Einkommen
- Wälder und Agroökosystem der Andenregion
- Biodiversität
Externe Links
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PROFOR - Program on Forests
PROFOR is a multi-donor partnership formed to pursue a shared goal of enhancing forests' contribution to poverty reduction, sustainable development and protection of environmental services.http://www.profor.info/profor -
Rights and Resources Initiative
The Rights and Resources Initiative (RRI) is a global coalition working to advance forest tenure, policy and market reforms, primarily in developing countries. Its mission is to promote pro-poor reforms that will increase household and community ownership, control and benefits from forests and trees.http://www.rightsandresources.org/ -
International Year of Forest 2011
http://www.un.org/en/events/iyof2011/