Energie - Erneuerbar und effizient für ländliche Gebiete
Moderne Energiedienstleistungen und eine effiziente Nutzung von Energie sind weltweit eine wichtige Voraussetzung für optimierte Produktionsprozesse und bessere Lebensbedingungen der Menschen. Die Förderung von erneuerbaren Energien und Energieeffizienz leistet einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung und zum Klimaschutz.
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Weltweit hat jede vierte Person keinen Zugang zu Elektrizität. |
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Ohne einen verbesserten Zugang zu Energie können Armut und Hunger nicht bekämpft werden. |
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CO2-Emissionen durch den Konsum fossiler Energien sind seit 1990 weltweit um über 30%, in Asien um über 100% gestiegen. Bis 2030 wird sich der Energiebedarf von Asien, Afrika und Lateinamerika nochmals verdoppeln. |
1.6 Mrd. Menschen haben keinen Zugang zu Elektrizität, und 2.5 Mrd. hängen von traditioneller Biomasse als Energiequelle ab. Der fehlende Zugang zu moderner Energie schränkt die Entwicklungschancen der Armen ein und wirkt sich negativ auf deren Gesundheit aus. Volatile Energiepreise und die Abhängigkeit von fossilen Energien schaffen weitere Risiken, von denen die Armen besonders betroffen sind. Gleichzeitig sind rund zwei Drittel der globalen Emissionen auf den Energiekonsum zurückzuführen. Wegen des wachsenden Energiebedarfs vor allem der Schwellen- und Entwicklungsländer und des verstärkten Rückgriffs auf klimaschädliche Kohle nehmen die globalen Emissionen weiter rapid zu.
Zwischen Energieversorgung, Armutsbekämpfung und Klimaschutz besteht deshalb ein enger Zusammenhang.
Aktuelle Herausforderungen
Energie ist für eine nachhaltige Entwicklung und die Erreichung der Millenniumsentwicklungsziele der UNO in verschiedenster Hinsicht von zentraler Bedeutung: Energie ist eine wichtige Voraussetzung für eine optimierte landwirtschaftliche und industrielle Produktion und somit für die Eindämmung von Hunger und Armut. Saubere Energien tragen dazu bei, das Ressourcenmanagement zu verbessern und die natürlichen Ressourcen zu schonen. Um Entwicklungsziele zu erreichen, gilt es Energiefragen angemessen zu berücksichtigen. Für die Entwicklungszusammenarbeit stellt sich die Herausforderung, zum einen den Zugang der Armen zu moderner verlässlicher Energie zu verbessern und zum anderen die Energieversorgung sozial und ökologisch verträglich und effizient auszugestalten. Dies gilt auch in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit, in denen vielfach die momentan günstigeren fossilen Energien den Vorzug erhalten. Gerade dann ist es wichtig, Investitionen langfristig und nach Grundsätzen einer nachhaltigen Entwicklung auszurichten und auf zukunftsträchtige erneuerbare Energien zu setzen.
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Fokus der DEZA Das Globalprogramm Klimawandel verfolgt im Energiebereich zwei
Handlungsschienen:
Mit diesen zwei Schienen trägt die DEZA dazu bei, dass Entwicklungs- und Schwellenländer einen nachhaltigen, treibhausgasarmen Entwicklungspfad verfolgen, der sie von fossilen Brenn- und Treibstoffen weniger abhängig macht. Als Gründungsmitglied der REPIC-Plattform für erneuerbare Energien und Energieeffizienz in der internationalen Zusammenarbeit fördert die DEZA konkrete Umsetzung der globalen Klimaschutzvereinbarungen.
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Kontakt:
Weiterführende Informationen und Dokumente
Dokumente- Promoting energy efficient technologies in small scale industries in India
Asia Brief - July 2010
Download (PDF, 867 KB) : [en]
Externe Links
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Interdepartementale Plattform zur Förderung der erneuerbaren Energien in der internationalen Zusammenarbeit (REPIC)
http://www.repic.ch