Dreissig Jahre nach dem ersten Auftreten von AIDS traf sich die Welt, um eine Bestandsaufnahme über die erzielten Fortschritte vorzunehmen und sich Gedanken darüber zu machen, wie die weltweite Antwort auf HIV/AIDS in Zukunft zu gestalten ist.Das hochrangige Treffen zum Thema AIDS fand am 8./9. Juni in Anwesenheit von über 30 Staats- und Regierungschefs im Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York statt.
UN General Assembly Special Session on
HIV/AIDS, 8-9 juin 2011, New York (en)
Reden von DEZA-Direktor Martin
Dahinden (fr)
Statement von DEZA-Direktor Martin Dahinden (video)
Medienmitteilung (07.06.2011)
HIV/Aids – Die Prävention hat Priorität
Im Bereich HIV/Aids gibt es einige ermutigende Ergebnisse zu verzeichnen. Obwohl sich die Epidemie insgesamt stabilisiert hat, weisen gewisse Länder aber immer noch steigende Infektionsraten auf. Es bestehen nach wie vor grosse Herausforderungen, vor allem in Bereichen, die eng mit der Prävention und dem Schutz der Menschenrechte zusammenhängen. Homophobie, kriminalisierende Gesetze und geschlechtsspezifische Gewalt untergraben die Anstrengungen im Hinblick auf einen besseren Zugang der Zielgruppen zu den Dienstleistungen im Zusammenhang mit HIV. |
Wissenswertes
| • | Jeden Tag stecken sich 7000 Personen, darunter 1000 Kinder, mit dem HIV-Virus an. | |
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2009 lebten weltweit 33,3 Millionen Menschen mit dem HIV-Virus, 68% von ihnen in Afrika südlich der Sahara. | |
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2005 gab es 14,6 Millionen Aidswaisen, 2009 16,6 Millionen. | |
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2009 zählte man 2 Neuinfektionen für jede Person, die eine Behandlung begann. |
HIV hat seit seiner Entdeckung zu Beginn der 1980er-Jahre über 25Millionen Todesopfer gefordert. Die internationale Gemeinschaft hat sich auf diesem Gebiet sehr stark engagiert. Dank der für die
Aidsbekämpfung bereitgestellten Mittel, die von 1,6Milliarden Dollar im Jahr 2001 auf 15,9Milliarden im Jahr 2009 erhöht wurden, konnten bemerkenswerte Ergebnisse erzielt werden. Die Zahl der
HIV-Neuinfektionen ging in den letzten zehn Jahren um 19% zurück, und in den armen Ländern konnte der Zugang zu einer antiretroviralen Behandlung verbessert und deren Kosten gesenkt werden.
Allerdings sind die Fortschritte nach wie vor gefährdet und sehr ungleich verteilt. Es braucht deshalb innovativere Finanzierungsmodelle und Partnerschaften. Wir alle haben auf unterschiedlichen
Ebenen eine Verantwortung wahrzunehmen.
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Fokus der DEZA: Förderung des Zugangs zu Information sowie der Prävention, Behandlung, Pflege und Betreuung ohne Diskriminierung Die DEZA leistet zudem einen Beitrag an verschiedene Aktivitäten von Schweizer Akteuren (Nichtregierungsorganisationen), die sich auf internationaler Ebene für die Bekämpfung von HIV/Aids einsetzen, und unterstützt sie bei ihrer Vernetzungs- und Koordinationsarbeit in der Schweiz. Sie arbeitet auch mit der Privatwirtschaft und den Universitäten zusammen. |
Kontaktperson zum Thema:
Nathalie Vesco
Weiterführende Informationen und Dokumente
Dokumente- Factsheet: DEZA Aids-Politik 2002-2007
Factsheet zum Aidstag 2003
Download (PDF, 89 KB) : [de] [en] [fr] [it] [es] - Mainstreaming HIV in practice
A toolkit with a collection of resources, checklists and examples on CD Rom for SDC and its partners
Download (PDF, 4758 KB) : [en] [fr]
Bestellen - United Nation's Declaration of Commitment on HIV/AIDS
United Nations General Assembly Special Session on HIV/AIDS, 25-27 June 2001
Download (PDF, 667 KB) : [en] [fr] [es] - Eine Welt
Nur in der Schweiz bestellbar
Nr. 3/2009: Klimawandel / Mosambik / Bevölkerungswachstum / Tansania AIDS
Download (PDF, 2075 KB) : [de] [fr] [it]
Bestellen - DEZA Factsheet Multilaterale Organisationen: GFATM
Die Schweiz und der globale Fonds zur Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria GFATM
Download (PDF, 1092 KB) : [de] [en] [fr]
Bestellen - Dossier über Pandemien, erschienen in Eine Welt, Nr. 1/2006
Download (PDF, 354 KB) : [de] [fr] [it] - DEZA-Gesundheitspolitik 2003 - 2010
Factsheet
Download (PDF, 74 KB) : [de] [en] [fr] [it] - SDC HIV and AIDS Community of Practice
Download (PDF, 782 KB) : [en] - Mainstreaming: A Response to HIV and AIDS in Humanitarian Assistance
Download (PDF, 148 KB) : [en] - The Media in Education Trust Africa
Download (PDF, 135 KB) : [en] - Parliamentarians for Global Action
Download (PDF, 126 KB) : [en] - The Regional Psychosocial Support Initiative
Download (PDF, 324 KB) : [en] - Technical Assistance for the World Food Programme's HIV and AIDS Response
Download (PDF, 308 KB) : [en] - SDC Support for SolidarMed's Antiretroviral Treatment Project (Smart)
Download (PDF, 165 KB) : [en] - Fokus auf psychosoziale Betreuung
Africa Brief - November 2010
Download (PDF, 1190 KB) : [de] [en] [fr]
Externe Links
-
International Planned Parenthood Federation IPPF
http://www.ippf.org
Artikel und Pressemitteilungen
- Gespräch mit Michel Sidibé, Exekutivdirektor von UNAIDS, bei seinem Besuch in Bern am 13. Mai 2013
- UNAIDS-Exekutivdirektor Michel Sidibé zu Besuch in Bern
- Bundesrat Didier Burkhalter empfängt GFATM-Exekutivdirektor Mark Dybul
- Schweizer Delegation an hochrangigem UNO-Treffen zum Thema HIV/AIDS
- Internationale AIDS-Konferenz, 18.-23. Juli, Wien: «Rights Here, Right Now»
- HIV/AIDS: Prävention spielt weiter eine Hauptrolle
