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Gesundheit - ein universell anerkanntes Menschenrecht

Leonida aus Tansania zieht ihre Enkelkinder auf weil ihre Kinder an AIDS gestorben sind.

Gesundheit ist ein Menschenrecht, das für mehr als eine Milliarde Menschen nicht gewährleistet ist. Die gegenwärtig herrschenden Ungleichheiten im Bereich der Gesundheit sind inakzeptabel und stellen eine Verletzung der Menschenrechte dar. Daher stehen für die DEZA die Anliegen der öffentlichen Gesundheit in politischen Debatten über der Bewahrung von geistigen Eigentumsrechten und dem Verfolgen von Handlungsstrategien.

Wissenswertes

Drei der acht Millennium-Entwicklungsziele beziehen sich auf die Gesundheit:

Die Kindersterblichkeit senken

Die Gesundheit der Mütter verbessern

HIV/AIDS, Malaria, Tuberkulose und andere Krankheiten bekämpfen

Die Gesundheitsversorgung ist nicht allein Sache von Regierungen, sondern auch der betroffenen Gemeinschaften. Die Stärkung der guten Regierungsführung ist ein Schwerpunkt der DEZA, denn dieser Ansatz trägt wesentlich dazu bei, dass die vorhandenen Ressourcen möglichst im Sinne der gesundheitlichen Bedürfnisse und zum Wohl der Menschen eingesetzt werden.

Ermutigende Ergebnisse in diesem Bereich dürfen jedoch nicht über andere Realitäten hinwegtäuschen. Die Kluft zwischen dem gesundheitlichen Zustand der Armen und der Reichen wächst weiter. In vielen Ländern hat sich die Gesundheitsversorgung stark verschlechtert. Krankheiten wie AIDS, Malaria oder Tuberkulose haben in gewissen Ländern einem beträchtlichen Teil der Bevölkerung das Leben gekostet. Für fast eine Milliarde Menschen, die Ärmsten der Armen, sind grundlegende Menschenrechte wie sauberes Wasser, genügend Nahrung, medizinische Grundversorgung und sanitäre Anlagen noch immer nicht Realität geworden.

Im Fokus der DEZA: Die Bedürfnisse der Ärmsten

Die DEZA erachtet diese Diskrepanz in der Gesundheitsversorgung als inakzeptable Verletzung der grundlegenden Menschenrechte. Die Unterstützung der DEZA konzentriert sich deshalb auf die Bedürfnisse der Ärmsten, die gleichzeitig am stärksten gefährdet sind.

Die Gesundheit steht in direktem Zusammenhang mit den von der UNO festgelegten Milleniums-Entwicklungszielen, die eine Halbierung der extremen Armut bis 2015 vorsehen. Und auch die DEZA betrachtet die medizinische Grundversorgung als Schlüsselfaktor für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung. Deshalb kommt dem Gesundheitswesen eine Schlüsselrolle zu, wenn es darum geht, die soziale Gerechtigkeit zu verbessern, Ungleichheiten auszuräumen und eine nachhaltige Entwicklung zu fördern. Aus diesem Grund setzt die DEZA im Gesundheitsbereich den Schwerpunkt auf eine gute Regierungsführung, die Autonomisierung der Gemeinschaften und Dienstleistungsbezüger sowie die Schaffung gezielter Strukturen.

  • Stärkung der Gesundheitssysteme und der sanitären Grundversorgung
  • Eindämmung der wichtigsten übertragbaren Krankheiten (HIV/AIDS, Malaria, Tuberkulose)
  • Einbezug der HIV/AIDS-Bekämpfung in die internationale Zusammenarbeit
Kontaktperson zum Thema: Andreas Loebell

Weiterführende Informationen und Dokumente

Dokumente
  • DEZA Gesundheitspolitik 2003-2010
    Download (PDF, 501 KB) [de]   [en]   [fr]   [es]   [ru]  

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