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Spezifische Arbeitshilfen

gender_wasser_s.jpgGender und Wasser
Trinkwasser in ausreichender Menge und Qualität ist eines der grundlegendsten Bedürfnisse des Menschen. Das Recht auf Trinkwasser gehört zu den Menschenrechten. Das Millennium-Entwicklungsziel Nr. 7 zur „Sicherung der ökologischen Nachhaltigkeit“ sieht vor, den Anteil von Menschen ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser und Basissanitärversorgung zu halbieren.
Die Erfahrung belegt, dass Interventionen, die sowohl die Ansichten und Anregungen von Männern und auch Frauen integrieren, im Allgemeinen besser greifen. Wasser ist nicht Gender-neutral, denn Frauen und Männer haben unterschiedliche Gender-Rollen und unterschiedlichen Zugang zu Macht und Ressourcen. Ausserdem werden in Besprechungen Frauen oft nicht gehört oder werden an Managementaufgaben oder Entscheidungsprozessen nicht beteiligt.
Die Publikation Gender & Wasser soll Deza-Projektbeauftragte und Partnerorganisationen beim Mainstreaming einer Genderperspektive im Rahmen von DEZA-Interventionen in den Bereichen Wasser, Hygiene und Siedlungshygiene unterstützen.

Gender und Wasser
(pdf, 1.6 MB)


gender_sport_s.jpgGenre et Sport
L’Assemblée générale des Nations Unies a adopté en novembre 2003 une résolution qui invite les gouvernement à considérer le sport comme un moyen de promouvoir l’éducation, la santé, le développement et la paix. Qu’il s’agisse de compétitions professionnelles disputées par l’élite internationale ou de jeux pratiqués au sein des communautés locales et à l’école, le sport peut contribuer de manière efficace à atteindre différents objectifs du développement. Au niveau du développement social, le sport peut par exemple favoriser la stabilité, la tolérance et l’intégration sociale.
Différentes raisons mènent à considérer la dimension genre dans le sport. Premièrement, le sport est un phénomène socioculturel dans lequel les constructions sociales de la masculinité et de la féminité jouent un rôle clé. Deuxièmement, les femmes, et parfois aussi les hommes, peuvent rencontrer différents obstacles concrets à la pratique d’un sport.

Le document genre & sport, pour une approche intégrée de l’égalité hommes-femmes dans les interventions de sport suit la question pourquoi considérer la dimension genre dans le sport, présente des études de cas et explique la mise-en-œuvre de l’approche genre & sport.

Gender and sport
(pdf, 1MB, englisch)


gender_lernprozessen_s.jpgGender in Lernprozessen
Bildung orientierte sich früher, und orientiert sich zum Teil heute noch, stark an dem, was man für Männer und Frauen als rollenkonform betrachtet. Bei den Frauen war das zum Beispiel ihre Tätigkeit im Haushalt und in der Familie, bei den Männern ihre Funktion, ausser Haus genügend Geld zu verdienen, um die Familie zu erhalten. Die gleiche Einschränkung fand sich auch in der beruflichen Bildung. Frauen hatten lange lediglich Zugang zu Berufen, welche ihre Rollen in den privaten Haushalten professionalisierten, während die Berufsrolle der Männer breiter und nach oben offen war. Auch wenn die Rollenverteilung heute nicht mehr so strikt entlang dieser Grenze verläuft und eine Aufweichung des Rollenverständnisses stattgefunden hat, sind Relikte davon immer noch wirkungsmächtig.

Das Dokument Gender in Lernprozessen - Bildungsveranstaltungen geschlechtergerecht planen, durchführen und evaluieren liefert vertiefende Informationen und praktische Anregungen für ein geschlechergerechtes Vorgehen bei Planung, Durchführung und Evaluation von Bildungsveranstaltungen. Es wendet sich an alle Mitarbeitenden der DEZA und KonsulentInnen, die in ihrem Berufsalltag mit Durchführung von Bildungsveranstaltungen, Seminaren, Workshops, Kursen betraut sind.

Gender in Lernprozessen
(pdf, 1MB)


gender_data_interpretation_.jpgGender and Qualitative Interpretation of data
The aim of these matrice is to assist users to reach a more qualitative understanding in their reading and interpretation of quantitative data from a gender perspective.
Quantitative statistical data is often used as the basis for understanding the context in which development work takes place, as well as a means to assess change. However, quantitative data has its limitations in helping to understand the dynamics of the economic, political and social relations with which development interventions engage. Even where it is disaggregated, it also has limitations in highlighting diversities and inequalities at the national level.

Questioning quantitative data from a gender perspective with the use of qualitative data may help to interpret better these statistics and to exercise the courage to grasp the real diversity in society. This will deepen the diagnostic of development problems and opportunities and help identify and create sound and useful information for baselines to feed into PCM, monitoring and evaluation processes.

Gender und die qualitative Interpretation von Daten (pdf, Englisch, 870KB)


gender_psychosoz_s.jpgGender, Konflikttransfomation & der psychosoziale Ansatz
In den vergangenen Jahren ist in der Internationalen Zusammenarbeit das Bewusstsein über die individuellen und kollektiven Folgen von Gewaltsituationen gewachsen. Der psychosoziale Ansatz beschäftigt sich u. a. mit den Auswirkungen von struktureller und bewaffneter Gewalt auf die emotionale Befindlichkeit und die soziale Lebenswirklichkeit von Individuen auf die sozialen und politischen Strukturen.

Die vorliegende Arbeitshilfe unterstützt, psychosoziale Methoden in die bestehenden Programme der IZ zu integrieren. Sie erklärt die Relevanz des psychosozialen Denkens für die Arbeit in Kontexten struktureller und bewaffneter Gewalt und zeigt die Bedeutung für die tägliche Arbeit. Obwohl der Fokus im vorliegenden Toolkit auf den Konfliktgebieten liegt, lassen sich die meisten Papiere auch für die Arbeit in anderen Kontexten nutzen. So sind z.B. nach Naturkatastrophen oder Epidemien psychosoziale Interventionen neben medizinischer Unterstützung , Nahrungsmittelhilfe oder Bereitstellung von Wohnraum, zu einem wichtigen Bestandteil der Nothilfe geworden.
Das Toolkit geht auf die grundlegenden Konzepte des psychosozialen Ansatzes ein, zeigt die psychosoziale Problematik verschiedener Zielgruppen und behandelt die psychosozialen Aspekte verschiedener Sektoren.

Gender, Konflikttransfomation & der psychosoziale Ansatz
(pdf, 1.5MB)