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In Bangladesch gibt es zahlreiche Kinder und Jugendliche, die nie eingeschult wurden oder zu früh aus der Schule ausgetreten sind. Das Projekt CMES (Centre for Mass Education in Science) gibt ihnen
die Möglichkeit, sich Grundschulwissen gekoppelt mit einer einfachen Berufsausbildung anzueignen.
Hintergrund
Die Organisation CMES entstand vor rund 25 Jahren mit dem Ziel, für benachteiligte Jugendliche berufliche Perspektiven zu ermöglichen. Heute ist sie in insgesamt 12 Distrikten Bangladeschs aktiv.
Zehntausende von Jugendlichen wurden über diesen Zeitraum ausgebildet. Noch gibt es aber zu viele vorzeitige Schulabgänger.
Die Nichtregierungsorganisation CMES muss in einem Kontext gesehen werden, in dem eine Vielfalt von Akteuren aktiv sind. Das bisherige Erziehungs- und Bildungssystem Bangladeschs ist undenkbar ohne
die zahlreichen privaten Initiativen. Mit einem Schwerpunkt auf der Organisationsentwicklung engagiert sich die DEZA seit 1996 für diese Organisation. Zwar gelingt es staatlichen Schulen in den
letzten Jahren vermehrt, die Einschulungsrate von Kindern zu verbessern. So ist die Regierung daran, das Gesamtschulsystem mit neuen Programmen zu verbessern, während die internationale Gemeinschaft
(so auch die DEZA) mit finanzieller Unterstützung und dem Dialog mit den entsprechenden Ministerien zu dieser Entwicklung beiträgt. Dennoch kommen bezüglich der Qualität der Ausbildung nach wie vor
viele Impulse aus privaten (Nichtregierungs-)Organisationen im Erziehungsbereich.
Ziele
CMES hat sich zum Ziel gesetzt, in so genannten "Rural Technology Centers" Ausbildungen zu ermöglichen. Die Jugendlichen haben oft den Willen, eine Berufsausbildung in Angriff zu nehmen, wenn sich
ihnen die Möglichkeit dazu bietet. Gleichzeitig müssen sie jedoch auch zum Unterhalt ihrer Familien beitragen können.
Umsetzung
Verschiedene Fertigkeiten können in den Berufsbildungszentren erlernt werden. Näh-, Schmiede- und Holzarbeiten sowie landwirtschaftliche Berufe sind Beispiele für solche Tätigkeiten, die nach der
Ausbildung auch selbständig weitergeführt werden können. In 17 Ausbildungseinheiten können durchschnittlich 10'000 Personen pro Jahr ausgebildet werden.
Die DEZA leistet gemeinsam mit der schwedischen Entwicklungsagentur SIDA einen Beitrag an die Organisationsentwicklung von CMES. Dazu ist internationales Know-how gefragt, welches die DEZA vermitteln
kann und das zur Heranbildung von lokalem Wissen beiträgt. Auf diese Weise können beispielsweise internationale Trends im Bereich "Erziehung für alle" in das Land und das Projekt
einfliessen.
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Das Projekt in Kürze
Bereich Regionale Zusammenarbeit
Land / Region In 12 Distrikten Bangladeschs
Partner CMES mit den Zielgruppen "Jugendliche ohne Schulbildung"
Implementierende Organisation:
CMES – Centre for Mass Education in Science
Ausgangslage/
Hintergrundinformationen Die Regierung von Bangladesch hat sich zum Ziel gesetzt, "Education for all" (globale Erklärung) landesweit umzusetzen. Man geht davon
aus, dass rund 3 Mio. Kinder im schulpflichtigen Alter nicht eingeschult sind (Daten 2001).
Ziel des Projektes Entwicklung von Muster-Ausbil-dungsgängen und angepassten Technologien zum Erwerb beruflicher
Fähigkeiten;
Stärkung von Mädchen ("gender empowerment") in ihrer Rolle;
Verbreitung der erfolgreichen Ansätze.
Zielgruppe Jugendliche, welche aus dem Schulsystem heraus gefallen sind.
Finanzieller Rahmen
CHF 790'000
Laufzeit
01.11.2007 - 31.10.2010
Kontakt
DEZA, Abteilung Südasien
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