Programm zur Unterstützung des Wiederaufbaus der Schulinfrastruktur (PARIS)
Verbesserung des Zugangs zum Bildungssystem dank einer sicheren, nachhaltigen und zweckmässigen Infrastruktur
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Ziele von PARIS
Aufgrund der Erfahrungen mit den Pilotschulen hat das MENFP mit fachlicher Unterstützung der DEZA eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die für verschiedene Kontexte in Haiti Prototypen ausarbeitet. Diese Arbeitsgruppe umfasst die wichtigsten Akteure im Bereich des Wiederaufbaus von Schulen in Haiti: die Interamerikanische Entwicklungsbank (IDB), die UNICEF, die spanische Entwicklungsagentur (AECID), das Ministerium für öffentliche Bauten, Verkehr und Kommunikation (MTPTC) und NGO, die in diesem Bereich tätig sind. Ziel dieser Prototypen ist es, aufgrund von Normen, bestehendem Know-how und Erfahrungen technische Referenzdokumente zu erarbeiten, mit denen Konzeption und Planung von Schulen verkürzt, vereinfacht und verbilligt werden können. Ende 2012 wurden die zwei ersten Prototypen fertiggestellt, und das MENFP und das MTPTC bewilligten den Bau einer nationalen Schule nach diesen Plänen in der Gemeinde Miragoâne. Ein dritter Prototyp speziell für abgelegene und schwer erreichbare Gebiete ist in Ausarbeitung.
Neben den Schulen in Dessources und Sacré-Coeur sollten bis Ende 2015 sechs öffentliche Schulen eröffnet werden, darunter zwei pädagogische Zentren (EFACAP). Insgesamt sollen an diesen Schulen 4800 Schülerinnen und Schüler unterrichtet sowie 400 Lehrerinnen und Lehrer ausgebildet werden. Mit dem Programm sollen Schulen in städtischen und ländlichen Gebieten gemäss diesen Prototypen (wieder-)aufgebaut werden. Theorie- und Praxisworkshops für Ingenieure
So wurden 2012 erste Theorie- und Praxisworkshops durchgeführt, bei denen etwa zwanzig Ingenieurinnen und Ingenieure auf Pilotbaustellen mit dem erdbebensicheren Bauen vertraut gemacht wurden. Anschliessend an diese Workshops wurden der Direktion für Schulhausbau (DGS) und den Departementsdirektionen 15 Überwachungssets geliefert, die u.a. Rückprallhammer zur Prüfung von Beton, Laptops, GPS und Fotoapparate enthielten.
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Das Projekt in Kürze BereichHumanitäre Hilfe Thema Wiederaufbau Land/Region Haiti Partner Ministerium für nationale Bildung und Berufsbildung (MENFP) Ausgangslage/ Hintergrundinformation Beim Erdbeben vom Januar 2010 stürzten 1300 Schulen ein und brachten damit auf dramatische Weise die schlechte Bauqualität zu Tage (Fehlen oder Nichteinhaltung von Baunormen). Seither ist der Bau von Schulen zu einem zentralen Anliegen der haitianischen Regierung geworden. Projektziele - Förderung des Baus einer sicheren und nachhaltigen Infrastruktur - Zugang zu sicheren Schulgebäuden Zielgruppe - Kinder zwischen 4 und 14 Jahren an öffentlichen Schulen - Lehrkräfte der Ecole Fondamentale d’application et Centre d’Appui Pédagogique (EFACAP) Kosten 12 Mio. CHF (Entwicklung der Prototypen und Bau) Kofinanzierung: DEZA, Roche und Fürstentum Liechtenstein Dauer 2010–2015 Kontakt portauprince@sdc.net |
Weiterführende Informationen und Dokumente
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Fotoalbum Projekt P.A.R.I.S, Haiti
http://picasaweb.google.com/ddchaiti - Eröffnung von zwei neuen permanenten Schulen in Haiti
- Haiti
Haiti gehört seit 2013 zu den sogenannt fragilen Ländern, in denen die DEZA ihr Engagement ausbauen ... - Erdbeben in Haiti
- Prävention




