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Stratégie de coopération

  Gemeinsame Perspektiven 2012–2015 (artikel, 09.02.2012)


  • Stratégie de coopération de la Suisse au Mali 2012-2015
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Nahrungsmittelkrise in Westafrika
Die humanitäre Katastrophe kann immer noch abgewendet werden

 Nahrungsmittelkrise in Westafrika, 03.04.2012
 Aktuelles Factsheet

 

Mali

Website der DEZA in Mali: www.cooperation-suisse.admin.ch/mali/

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Die Schweiz will von 2012 bis 2015 mit ihrer Entwicklungszusammenarbeit in Mali zum Aufschwung des Landes beitragen und die Gesellschaft in ihren Bestrebungen unterstützen, die lokale Wirtschaft anzukurbeln, den Zugang zur Grundschulbildung zu verbessern, die Berufsbildung auf die Nachfrage auszurichten und eine partizipative und transparente Gouvernanz zu fördern.

Mali ist seit 1977 ein Schwerpunktland der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit. Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) ist dort seit 1980 mit einem Kooperationsbüro vertreten. Die Schweiz konzentriert ihre Hilfe auf die Regionen Sikasso, Mopti und Timbuktu.

Suite aux évènements liés au coup d’état militaire de mars 2012, la DDC a suspendu une partie de ses programmes au vu de l’instabilité qui règne dans le pays. Cela concerne essentiellement ses activités dans le Nord, où la situation sécuritaire est particulièrement tendue.

A Mopti, dans le centre du pays, les programmes d’éducation sont maintenus mais à un niveau restreint tandis que les autres programmes sont temporairement suspendus. Enfin à Sikasso, dans le sud du Mali, la DDC continue son travail dans la sécurité alimentaire, le soutien à l’économie locale, l’éducation et la formation professionnelle, tout en restant très vigilante. La DDC poursuit également son action en matière d’aide humanitaire et continue à répondre aux besoins des populations selon son évaluation constante de la situation dans le pays.

Das bilaterale Engagement des Bundes 2010
Mio. CHF
2011
Mio. CHF
2012*
Mio. CHF
DEZA
Bilaterale Entwicklungszusammenarbeit 14.72 18.08 23.00
Humanitäre Hilfe 1.60 1.13 0.12
Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO)
Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Total Engagement DEZA/SECO 16.32 19.21 23.12
Andere Bundesämter
Abt. Menschliche Sicherheit und Direktion für Völkerrecht des EDA 0.44 0.76
Eidg. Dep. für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) 0.11 0.12
Total andere Bundesämter 0.55 0.88
Total 16.87 20.09 23.12
* geplant; Gesamtbetrag aufgrund der zur Verfügung stehenden Daten
Bilaterale Entwicklungszusammenarbeit ohne Programmbeiträge an NGOs
.. = keine Angaben | – = Betrag ist Null oder Betrag < 5'000 CHF

 

Entwicklungszusammenarbeit: Schwerpunkte

Ländliche Entwicklung und Lokalwirtschaft
In Mali leben 67% der Bevölkerung auf dem Land. Sie steuern mehr als 35% zum BIP bei. Vor diesem Hintergrund unterstützt die DEZA Infrastrukturvorhaben, die eine Erhöhung der landwirtschaftlichen Produktivität und der Einkommen ermöglichen. Dazu gehören beispielsweise: 

Mit dieser Art von Projekten kann die Wirtschaft in ländlichen Gebieten angekurbelt werden. Ergänzt werden die Projekte durch eine dezentrale sektorielle Budgethilfe, die eine gerechtere Verteilung der finanziellen Ressourcen zwischen den Regionen des Landes ermöglicht.

Grundschul- und Berufsbildung
In Mali sind die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ungenügend qualifiziert, was die Entwicklung des Landes behindert. Deshalb unterstützt die DEZA den Aufbau eines Berufsbildungssystems, das auf die Bedürfnisse des Marktes ausgerichtet ist. Dank dieser Unterstützung finden junge Männer und Frauen Stellen, die für ihre Gemeinden nutzbringend sind. Im Bereich der Grundschulbildung setzt sich die DEZA in erster Linie für eine Verbesserung der Lehrkräfteausbildung ein sowie für einen stärkeren Einbezug der lokalen Akteure und der lokalen Schulinstitutionen. Die DEZA ist bestrebt, benachteiligten Gruppen den Zugang zum Schulsystem zu ermöglichen. Mit ihrer Unterstützung im Bereich der Grundschul- und der Berufsbildung will sie für Kontinuität sorgen, d.h. vom Zugang zur Schulbildung bis zur beruflichen Eingliederung ein durchgehendes Angebot sicherstellen.

Lokalverwaltung
Mitsprache, Rechenschaftslegung und Integration sind die zentralen Themen der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit in Mali. Es braucht konkrete Massnahmen, um die lokale öffentliche Verwaltung zu verbessern. Die DEZA unterstützt die laufenden Bestrebungen für eine Stärkung der Kapazitäten von lokal gewählten Personen im Bereich Verwaltung und öffentliche Finanzen. Sie unterstützt zudem Programme zur Förderung der Mitsprache der Öffentlichkeit bei Angelegenheiten, die sie direkt betreffen.

Gender und Gouvernanz
Im Genderbereich setzt sich die DEZA namentlich für einen besseren Zugang der Frauen zu Ressourcen ein. In Bezug auf die Gouvernanz fördert sie Dialogangebote, um möglichen Konflikten in der öffentlichen Verwaltung rechtzeitig vorzubeugen.

Wichtigste Partner
Die DEZA arbeitet mit dem Staat und der Zivilgesellschaft zusammen. Sie führt Programme mit verschiedenen Partnern durch:


Hintergrundinformationen Mali

Zahlen und Fakten
Fläche
Bevölkerung
Bevölkerungswachstumsquote pro Jahr 1990 - 2005
Lebenserwartung bei Geburt: Frauen / Männer
Analphabetismusquote Erwachsene: Frauen / Männer
Bruttoinlandprodukt BIP pro Kopf
Bevölkerungsanteil mit weniger als 2 US$ pro Tag
1'240'190
13
2.4
49.5 / 48.1
76.9 / 60.6
691.5
4.3
km2
Mio.
%
Jahre
%
US$
%

Quelle: World Development Indicators 2011 der Weltbank

Landeshintergrundinformationen der BBC


Kontaktadresse der DEZA vor Ort:

Mali (Bamako)

Bureau de la Coopération Suisse au Mali
B.P. 2386
Bamako - Mali

Telefon +223 20 21 32 05
+223 20 21 73 62
Fax +223 20 21 81 79
E-Mail bamako@sdc.net
Website www.cooperation-suisse.admin.ch/mali/

Weiterführende Informationen und Dokumente

Hier finden Sie weiterführende Publikationen, Links, Dokumente und Artikel zur Schweizer Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Hilfe in diesem Land.