
- Das Programm der Schweiz in Bhutan 2013–2016:
Abrundung der Entwicklungszusammenarbeit
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Bhutan
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Nach rund vier Jahrzehnten der bilateralen Entwicklungszusammenarbeit unterstützt die DEZA heute Bhutans politische Transition hin zu einer parlamentarischen Demokratie. Schwerpunkte des Programms, das bis 2016 dauert,bilden die demokratischen Reformen und die Stärkung von Schlüsselinstitutionen. Das Gouvernanzprogramm unterstützt die politische Transition des Landes von einer absoluten Monarchie hin zu einer parlamentarischen Demokratie. Die langjährige Partnerschaft zwischen der Schweiz und Bhutan und die Expertise der Schweiz in lokaler Gouvernanz und Dezentralisierung verschaffen ihr einen komparativen Vorteil. Um eine direkte und enge Partnerschaft zur königlichen Regierung Bhutans und zu anderen Partnern im Land aufzubauen, hat die Schweiz 2012in Thimphu ein kleines
Kooperationsbüro eröffnet. Die Präsenz der DEZA im Land erleichtert die Kontakte zwischen schweizerischen und bhutanischen Akteuren, stärkt die verschiedenen bestehenden Partnerschaften und fördert
den Wissensaustausch mit regionalen Kompetenzzentren in Süd- und Ostasien. Ausserdem trägt sie dazu bei, dass der Ausstieg angemessen begleitet wird und dass nach dem Rückzug der DEZA aus Bhutan 2016
die Programme auch weiterhin nachhaltig sind. |
| Internationale Zusammenarbeit der Schweiz | 2011 |
2012 |
2013* |
|---|---|---|---|
| DEZA | |||
| Bilaterale Entwicklungszusammenarbeit | 3.07 | 2.78 | 3.80 |
| Humanitäre Hilfe | – | – | – |
| Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) | |||
| Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung | – | – | – |
| Total DEZA/SECO | 3.07 | 2.78 | 3.80 |
| Andere Bundesämter | |||
| Total andere Bundesämter | – | – | – |
| Kantone und Gemeinden | 0.01 | .. | .. |
| Total | 3.08 | 2.78 | 3.80 |
DEZA-Angaben ohne Programmbeiträge an NGOs
.. = keine Angaben | – = Betrag ist Null oder Betrag < 5'000 CHF
Gouvernanz
Unterstützung der demokratischen Reformen
Von 2013–2016 unterstützt die DEZA die
demokratischen Reformen Bhutans, wobei folgende Ziele im Vordergrund stehen:
- Stärkung der wichtigsten demokratischen Institutionen auf nationaler und lokaler Ebene, Beitrag an ein gut funktionierendes Kontrollsystem der staatlichen Organe und Verbesserung der öffentlichen Dienstleistungen. Dies setzt auch eine Zusammenarbeit mit den bhutanischen Justizorganen und der Antikorruptionskommission voraus.
- Förderung der Zivilgesellschaft und der zivilen Mitwirkung: Frauen und Männer können ihre Anliegen einbringen und an öffentlichen Debatten, an der Ausarbeitung von Politiken und in Entscheidungsprozessen mitwirken.
- Kommunale Forstwirtschaftsgruppen fördern Entscheidungsprozesse, die alle einbeziehen, sie gründen Foren für eine bessere lokale Gouvernanz und verbessern ihre Lebensgrundlagen.
Geschichte der Zusammenarbeit
Ausgezeichneter Ruf nach vier Jahrzehnten der Unterstützung
Die bilateralen Beziehungen zwischen der Schweiz und Bhutan, die auf das Jahr 1970 zurückgehen, als Bhutan ein vom Ausland völlig isoliertes Land war, sind stark und freundschaftlich. Nach
Jahrzehnten der Unterstützung in Bereichen wie ländliche Infrastruktur, Land- und Forstwirtschaft, Bildungs- und Gesundheitswesen, ländliches Unternehmertum, Umwelt und Kultur geniesst die Schweiz
heute in Bhutan einen sehr guten Ruf.
Hintergrundinformationen Bhutan
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| .. = keine Angaben Quelle: World Development Indicators 2013 der Weltbank |
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Kontaktadresse der DEZA vor Ort:
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Bhutan (Thimphu) |
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Swiss Cooperation Programme Office Bhutan |
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| Telefon | +975 2 32 85 70 |
| Fax | +975 2 32 65 98 |
| matthias.meier@sdc.net / thimphu@sdc.net (12.2012) | |
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Weiterführende Informationen und Dokumente Hier finden Sie weiterführende Publikationen, Links, Dokumente und Artikel zur Schweizer Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Hilfe in diesem Land. |
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