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  • DEZA Mittelfristprogramm: Nordkorea 2012 – 14
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Nordkorea

Website der DEZA in Nordkorea: www.swiss-cooperation.admin.ch/northkorea/

Map of DPRK

Die DEZA unterstützt Nordkorea, Hanglagen landwirtschaftlich zu nutzen und vor Erosion zu schützen. Sie fördert die Gesundheit der Bevölkerung durch den verbesserten Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitären Installationen und verteilt Milchpulver über das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen.

Das Engagement der DEZA in Nordkorea begann 1995 mit humanitärer Hilfe für die von der schweren Hungersnot der 1990er Jahre betroffenen Bevölkerung. 1997 eröffnete die DEZA ein Büro in Pjöngjang, welches zunehmend Entwicklungsprojekte umsetzte. Seit 2012 führt die DEZA in Nordkorea ein rein humanitäres Programm. Die Ziele sind eine verbesserte Nahrungs- und Einkommenssicherheit, Wasserversorgung und Abwasserbewirtschaftung sowie Umweltschutz.

Das bilaterale Engagement des Bundes 2010
Mio. CHF
2011
Mio. CHF
2012*
Mio. CHF
DEZA
Bilaterale Entwicklungszusammenarbeit 3.66 2.84 0.13
Humanitäre Hilfe 4.97 5.56 6.60
Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO)
Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Total Engagement DEZA/SECO 8.63 8.40 6.73
Andere Bundesämter
Eidg. Dep. für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) 0.32 0.52 0.25
Total andere Bundesämter 0.32 0.52 0.25
Total 8.95 8.92 6.98
* geplant; Gesamtbetrag aufgrund der zur Verfügung stehenden Daten
Bilaterale Entwicklungszusammenarbeit ohne Programmbeiträge an NGOs
– = Betrag ist Null oder Betrag < 5'000 CHF


Landwirtschaftliche Nutzung von Hanglagen und Erosionsschutz

Der Nahrungsmittelmangel treibt die Bauern dazu, steilste Hänge zu bewirtschaften. Dies führt zu Abholzung und Erosion und erhöht damit das Risiko von Naturkatastrophen. Die DEZA fördert deshalb seit 2005 gemeinsam mit der Regierung und lokalen Partnern eine nachhaltige Produktion von Reis, Kartoffeln, Getreide und Beeren an Hängen und schützt sie vor Erosion, indem Böschungen mit Fruchtbäumen und Grasbändern bepflanzt werden.


Gesundheit durch sauberes Trinkwasser und sanitäre Installationen

Schlecht unterhaltene Trinkwasserversorgungen und fehlende saubere sanitäre Installationen sind die Ursache vieler Krankheiten. Vor allem Durchfall-Erkrankungen sind in Nordkorea weit verbreitet; sie führen zum Verlust wertvoller Vitamine und Kalorien.

Sauberes Trinkwasser verbessert die Ernährungssicherheit, reduziert die Kindersterblichkeit, bekämpft Armut und trägt generell zu einer besseren Gesundheit der Menschen in Nordkorea bei.

Ein 2012 lanciertes Programm der DEZA fördert deshalb den Zugang zu sauberem Trinkwasser und funktionierenden sanitären Installationen durch:


Schweizer Milchpulver für Kinder und Mütter

Seit 1995 liefert die Schweiz Milchpulver an das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen in Nordkorea. Lokale Produktionsanlagen verarbeiten das Milchpulver zusammen mit Reis, Mais, Getreide und Soja zu einer protein- und vitaminhaltigen Nahrung. Über die Strukturen des Welternährungsprogramms und der Regierung erhalten jährlich insgesamt 1.3 Mio. Kinder sowie schwangere und stillende Mütter eine ausgewogene Mahlzeit pro Tag.


Hintergrundinformationen

Zahlen und Fakten
Fläche
Bevölkerung
Bevölkerungswachstumsquote pro Jahr
Lebenserwartung bei Geburt: Frauen / Männer
Analphabetismusquote Erwachsene: Frauen / Männer
Bruttoinlandprodukt BIP pro Kopf
Bevölkerungsanteil mit weniger als 2 US$ pro Tag
120'538
23.7
1
69 / 65
1 %
1'800
..
km2
Mio.
%
Jahre
US$
Quelle: The World Factbook 2008, CIA
.. = keine Angaben

Landeshintergrundinformationen der BBC

Kontaktadresse der DEZA vor Ort:

Nordkorea (Pyongyang)

Swiss Cooperation Office North Korea
Daedonggang District
Munhundong
Yubo Street No. 3
Pyongyang - DPR of Korea

Telefon +850 (0) 2 381 76 45
+850 (0) 2 381 76 46
Fax +850 (0) 2 381 76 43
E-Mail pyongyang@sdc.net
Website www.swiss-cooperation.admin.ch/northkorea/

Weiterführende Informationen und Dokumente

Hier finden Sie weiterführende Publikationen, Links, Dokumente und Artikel zur Schweizer Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Hilfe in diesem Land.