Mongolei
Website der DEZA in Mongolei: www.swiss-cooperation.admin.ch/mongolia/
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Die Mongolei befindet sich an einem kritischen Punkt ihres Entwicklungsprozesses. Nach einer relativ friedlichen Demokratisierung und einer Transformation vom sozialistischen in ein marktwirtschaftliches System, erlebt die Mongolei einen Minenboom. Die Zukunft des Landes hängt davon ab, ob die Mongolei den neuen Reichtum in ein nachhaltiges und sozial gerechtes Wirtschaftswachstum umsetzen kann. Das Land hat diese Herausforderung angenommen und wichtige Reformen eingeleitet. |
| Internationale Zusammenarbeit der Schweiz | 2011 |
2012 |
2013* |
|---|---|---|---|
| DEZA | |||
| Bilaterale Entwicklungszusammenarbeit | 13.33 | 14.13 | 15.15 |
| Humanitäre Hilfe | – | – | – |
| Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) | |||
| Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung | – | – | – |
| Total DEZA/SECO | 13.33 | 14.13 | 15.15 |
| Andere Bundesämter | |||
| Abt. Menschliche Sicherheit und Direktion für Völkerrecht des EDA | 0.05 | – | – |
| Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) | 0.10 | 0.09 | 0.09 |
| Total andere Bundesämter | 0.15 | 0.09 | 0.09 |
| Kantone und Gemeinden | 0.05 | .. | .. |
| Total | 13.53 | 14.22 | 15.24 |
DEZA-Angaben ohne Programmbeiträge an NGOs
.. = keine Angaben | – = Betrag ist Null oder Betrag < 5'000 CHF
Landwirtschaft und Ernährungssicherheit
Verbesserte Einkommen und Lebensbedingungen für die ländliche Bevölkerung
Durch gesteigerte Produktivität in Land- und Viehwirtschaft,
einen erleichterter Zugang zu Märkten und der Verminderung von Produktionsrisiken trägt die DEZA mit einem breiten Projektportfolio zur Verbesserung der Lebensbedingungen für die ländliche
Bevölkerung bei. Beispiele solcher Projekte sind die Förderung des Kartoffelanbaus oder eine Viehversicherung, welche die DEZA zusammen mit der Weltbank finanziert. Über 16`000 Hirtenhaushalte haben
ihre Nutztiere versichert und sind so wirksam gegen einen Totalausfall ihrer Lebensgrundlage geschützt.
Die DEZA setzt einen klaren Fokus auf die Stärkung von kollektiven Organisationsformen, wie Hirtenkooperativen, und des Unternehmertums. Seit 2004 unterstützt sie die Hirten in der Organisation eines nachhaltigen Weidelandmanagements. Das Resultat sind über 60‘000 Hirtenfamilien, welche sich in 680 Weidelandgruppen und 50 Hirtenkooperativen organisiert haben und so mehr Einkommen generieren.
Berufsbildung
Erleichterter Zugang zum Arbeitsmarkt
Die DEZA unterstützt die nationale Reform des Berufsbildungssektors der Mongolei mit der
Überarbeitung von Lehrplänen in den Provinzen im Westen des Landes. Durch eine stärkere Miteinbeziehung des Privatsektors soll die Berufsbildung praxisrelevanter werden. Daneben fördert die DEZA das
Angebot für Trainings und Weiterbildungen für Hirten und Hirtinnen mittleren Alters, welche keinen Zugang zum regulären Berufsbildungssystem haben.
Staatsreformen, lokale Gouvernanz und Bürgerbeteiligung
Zufriedene Bürger durch gute Regierungsführung und Beteiligung
Die DEZA unterstützt die Mongolei durch Projekte in der durch die Regierung
veranlassten Umsetzung der Dezentralisierungsreform. In sämtlichen Provinzen und Gemeinden werden Mitglieder der Exekutive und der Legislative in ihre neuen Kompetenzen eingeführt. Daneben fördert
die DEZA zivilgesellschaftliche Organisationen und eine aktive Bürgerbeteiligung in politischen Prozessen wie zum Beispiel Gemeindeversammlungen.
Geschichte der Zusammenarbeit
Von der «dzud»-Katastrophenhilfe zur Unterstützung der
Dezentralisierungsreform
Das Engagement der DEZA in der Mongolei begann im Jahr 2001, mit einem humanitären Einsatz für die vom «dzud» betroffenen Hirten. Ein
«dzud» ist ein Wetterphänomen, das letztlich zum Absterben der Nutztierbestände führt und damit die Existenz der ländlichen Bevölkerung bedroht. Die DEZA entschied sich im Jahr 2004 für ein
längerfristiges Engagement um die strukturellen Probleme des Weidelandmanagements anzugehen. Zu diesem Zweck eröffnete sie ein Kooperationsbüro in Ulaanbaatar.
Die erste Kooperationsstrategie 2007–2012 war auf das nachhaltige Management natürlicher Ressourcen und auf die Schaffung von alternativen Einkommensquellen für die ländliche Bevölkerung fokussiert. Während dieser Periode begann in der Mongolei der Minenboom, weshalb die Dringlichkeit von soliden wirtschaftlichen und politischen Institutionen für ein transparentes Management des Rohstoffsektors stieg.
Hintergrundinformationen Mongolei
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Quelle: World Development Indicators 2013 der Weltbank |
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Kontaktadresse der DEZA vor Ort:
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Mongolei (Ulaanbaatar) |
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Cooperation Office of the Embassy of Switzerland - Consular Section Ulaanbaatar |
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| Telefon | +976 11 331422 |
| Fax | +976 11 331420 |
| ulaanbaatar@sdc.net | |
| Website | www.swiss-cooperation.admin.ch/mongolia/ |
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Weiterführende Informationen und Dokumente Hier finden Sie weiterführende Publikationen, Links, Dokumente und Artikel zur Schweizer Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Hilfe in diesem Land. |
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