Afrikareise von Bundesrätin Micheline Calmy-Rey

Bundesrätin Micheline Calmy-Rey bereiste vom 9. bis 13. Februar 2010 die Demokratische Republik Kongo sowie Tansania. Im Zentrum der Reise standen die Entwicklungszusammenarbeit namentlich im Bereich
Gesundheit.
Tansania
Website der DEZA in Tansania: www.swiss-cooperation.admin.ch/tanzania/
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Im Westen Tansanias leistet die DEZA humanitäre Hilfe für hundertausende von Flüchtlingen aus Burundi und der Demokratischen Republik Kongo (weitere Informationen zur Flüchtlingsproblematik). Tansania ist auch Teil der sogenannten "SADC" Region ("Southern African Development Community"). Mehr zum Engagement der DEZA in dieser Entwicklungsgemeinschaft beim Regionalprogramm Südliches Afrika. |
| Das bilaterale Engagement des Bundes | 2009 |
2010 |
2011* |
|---|---|---|---|
| DEZA | |||
| Bilaterale Entwicklungszusammenarbeit | 18.82 | 14.64 | 18.50 |
| Humanitäre Hilfe | 0.04 | 0.32 | 0.30 |
| Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) | |||
| Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung | 7.42 | 1.56 | 3.98 |
| Total Engagement DEZA/SECO | 26.28 | 16.52 | 22.78 |
| Andere Bundesämter | |||
| Eidg. Dep. für auswärtige Angelegenheiten EDA (Politische Abteilung IV und andere) | – | 0.20 | – |
| Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF) | 0.08 | 0.19 | 0.19 |
| Total andere Bundesämter | 0.08 | 0.39 | 0.19 |
| Total | 26.36 | 16.91 | 22.97 |
Bilaterale Entwicklungszusammenarbeit ohne Programmbeiträge an NGOs
– = Betrag ist Null oder Betrag < 5'000 CHF
N.B. Humanitäre Hilfe inklusive Beiträge an Flüchtlinge aus der Region der Grossen Seen
Entwicklungszusammenarbeit: Schwerpunkte
Hauptziele der Schweizer Zusammenarbeit in Tansania sind die Bekämpfung der Armut und die Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen. Das Programm konzentriert sich auf die drei folgenden Aktivitätsbereiche:
- Regierungsführung zum Abbau der Armut: Gute Regierungsführung gilt als Grundlage für den Aufbau von Wohlstand. Schwerpunkte des Programms: Stärkung der Zivilgesellschaft, Förderung der demokratischen Kultur, Unterstützung des Aufbaus einer unabhängigen Medienlandschaft, Budgethilfe im Rahmen der tansanischen Strategie zum Abbau der Armut, Überwachung und Umsetzung der entsprechenden Strategie, politischer Dialog.
- Wirtschaftliche Entwicklung und Schaffung von Ressourcen, die die Armen nutzen können: Wirtschaftswachstum ist eine unabdingbare Voraussetzung für den Abbau der Armut. Die fehlenden Möglichkeiten zur Schaffung von Einkommen sowie für Aufbau und Wahrung von Besitz sind die Hauptursachen der Armut. Schwerpunkte des Programms: Unterstützung der lokalen landwirtschaftlichen und gewerblichen Produktion, Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen, Ausbau der lokalen Verkehrswege, Unterstützung von Wirtschafts- und Handelsreformen, politischer Dialog.
- Soziales und physisches Wohlergehen: Schlechte Gesundheit, AIDS, die daraus resultierende gesellschaftliche Ächtung, aber auch die sozialen Folgen wiederholter Naturkatastrophen machen die Menschen in ihrer Existenz verwundbar. Diese Verwundbarkeit wiederum steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der Armut. Schwerpunkte des Programms: Unterstützung von Gemeinschaftsinitiativen im Gesundheitswesen, Stärkung des gemeinschaftlichen sozialen Gefüges, Unterstützung der Reformen im Gesundheitswesen, Kampf gegen ansteckende Krankheiten. Messbare Resultate gibt es beispielsweise im Kampf gegen die Malaria: Die Kindersterblichkeit in Tansania wurde nicht zuletzt durch die vermehrte Verwendung von Moskitonetzen seit dem Jahr 2000 um 25 Prozent verringert.
Hauptaufgabe der DEZA ist es, die tansanische Bevölkerung in ihren eigenen Anstrengungen zur Entwicklung ihres Landes zu unterstützen. Deshalb arbeitet die DEZA eng zusammen mit
- tansanischen Partnern auf Gemeindeebene wie auch mit den Distriktbehörden und der Zentralregierung;
- Organisationen der tansanischen Zivilgesellschaft;
- grösseren ausländischen Partnern der bilateralen und der multilateralen Zusammenarbeit;
- Schweizer Partnern vor Ort, vor allem im Gesundheitsbereich.
Dieser Ansatz erlaubt es der DEZA, einen effizienten politischen und technischen Dialog mit der tansanischen Regierung zu führen, der auf konkreten Erfahrungen im Feld beruht.
Landeshintergrundinformationen
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| Quelle: World Development Indicators 2008 der Weltbank | ||||||||||||||||||||||||||||||
Kontaktadresse der DEZA vor Ort:
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Tansania (Dar es Salaam) |
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Swiss Cooperation Office Tanzania |
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| Telefon | +255 22 26 66220 |
| Fax | +255 22 26 66373 |
| daressalaam@sdc.net | |
| Website | www.swiss-cooperation.admin.ch/tanzania/ |
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Weiterführende Informationen und Dokumente Hier finden Sie weiterführende Publikationen, Links, Dokumente und Artikel zur Schweizer Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Hilfe in diesem Land. |
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