
Interview mit Manuel Bessler, Delegierter des Bundes für Humanitäre Hilfe
Irak, Jordanien, Syrien, Libanon
Website der DEZA in Irak, Jordanien, Syrien, Libanon: www.swiss-cooperation.admin.ch/middleeast
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Krise in Syrien Die Schweiz setzt bei ihrem Engagement rund um den Konflikt in Syrien drei Schwerpunkte.
Via die Abteilung Menschliche Sicherheit des EDA unterstützte die Schweiz zudem das Projekt eines Landspitals im Norden Syriens mit 55'000 USD für sanitäre Einrichtungen und Medikamente. Für eine politische Lösung des Konflikts Kampf gegen die Straflosigkeit Die Schweiz unterstützt deshalb auch die Ermittlungskommission des UNO-Menschenrechtsrats. Sie sprach sich für die Verlängerung des Mandats aus. Der Kommission gehört auch Carla Del Ponte an,
ehemalige Bundesanwältin und Ex-Chefanklägerin des Internationalen Strafgerichtshofes für das ehemalige Jugoslawien und Ruanda in Den Haag. |
DEZA-Kooperationsstrategie für Irak, Jordanien, Libanon und Syrien 2010–2014Die DEZA ist seit vielen Jahren im Nahen Osten präsent und führt Programme in den Bereichen Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe im Irak, in Syrien, im Libanon und in Jordanien durch.
Es sollen verlässliche und friedliche Lebensbedingungen für verschiedene Gruppen geschaffen werden:
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Der Irak, Syrien, der Libanon und Jordanien sind ausserdem in hohem Mass Naturgefahren ausgesetzt, wie Überflutungen, Erdbeben oder Dürren. Dies bringt zusätzliche Gefährdungen der Region und der Bevölkerung mit sich. Die Wasserknappheit auf regionaler Ebene in den Griff zu bekommen bleibt eine grosse Herausforderung.
| Internationale Zusammenarbeit der Schweiz | 2011 |
2012 |
2013* |
|---|---|---|---|
| DEZAa | |||
| Bilaterale Entwicklungszusammenarbeit | 2.64 | 4.26 | – |
| Humanitäre Hilfe | 15.13 | 25.22 | 28.22 |
| Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) | |||
| Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung | – | 0.15 | 4.43 |
| Total DEZA/SECO | 17.77 | 29.63 | 32.65 |
| Andere Bundesämter | |||
| Abt. Menschliche Sicherheit und Direktion für Völkerrecht des EDA | 0.45 | 1.07 | 1.59 |
| Eidg. Dep. für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) | 0.04 | 0.15 | – |
| Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) | 0.06 | 0.07 | 0.07 |
| Total andere Bundesämter | 0.55 | 1.29 | 1.66 |
| Kantone und Gemeinden | 0.49 | .. | .. |
| Total | 18.81 | 30.92 | 34.31 |
DEZA-Angaben ohne Programmbeiträge an NGOs
.. = keine Angaben | – = Betrag ist Null oder Betrag < 5'000 CHF
Humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit: Schwerpunkte
Die DEZA setzt ihre Strategie in folgenden drei Domänen um:
- Basisversorgung und Sicherung der Lebensgrundlage («Basic Services and Livelihoods») von Flüchtlingen, intern Vertriebenen sowie verletzlichen Bevölkerungs- und Migrationsgruppen.
- Schutz («Protection») von Flüchtlingen, intern Vertriebenen sowie verletzlichen Bevölkerungs- und Migrationsgruppen durch die Stärkung des internationalen humanitären Rechts und der internationalen Vereinbarungen. Für das Programm «Protection in the Region» arbeitet die DEZA in Syrien Hand in Hand mit der Politischen Direktion des EDA und mit dem Bundesamt für Migration des Justizdepartements.
- Verminderung von Katastrophenrisiken («Disaster Risk Reduction»): Fähigkeiten aufbauen, um von Mensch, Natur und Technik verursachten Krisen besser zu bewältigen. Diese Bestrebungen schliessen beispielsweise auch den nachhaltigen Umgang mit der Ressource Wasser mit ein.
Die Aktivitäten der DEZA Programmbüros in Beirut und Damaskus werden durch das Kooperationsbüro in Amman koordiniert. Ebenso wird das Programm im Irak, wo die DEZA keine Vertretung hat, von Amman aus gesteuert. Das Büro in Damaskus ist wegen dem bewaffneten Konflikt vorübergehend geschlossen.
Hintergrundinformationen Irak, Syrien, Jordanien, Libanon
| a Exklusive multilaterale Beiträge an das UNO-Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) von 6.1 Mio. Fr. im Jahr 2011 und von 3.8 Mio. Fr. im Jahr 2012. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Irak |
Jordanien
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Syrien
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Libanon
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| Quelle: World Development Indicators 2013 der Weltbank .. = keine Angaben |
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Landeshintergrundinformationen der BBC (Irak)
Landeshintergrundinformationen der BBC (Syrien)
Landeshintergrundinformationen der BBC (Jordanien)
Landeshintergrundinformationen der BBC (Libanon)
Kontaktadresse der DEZA vor Ort:
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Irak, Jordanien, Syrien, Libanon (Amman) |
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Swiss Cooperation office Lebanon |
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| Telefon | +962 6 585 6020 |
| Fax | +962 6 581 5956 |
| amman@sdc.net | |
| Website | www.swiss-cooperation.admin.ch/middleeast |
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Weiterführende Informationen und Dokumente Hier finden Sie weiterführende Publikationen, Links, Dokumente und Artikel zur Schweizer Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Hilfe in diesem Land. |
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