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Machen Sie viermal jährlich eine Weltreise!
"Eine Welt" - das Magazin der DEZA - nimmt Sie viermal im Jahr mit auf eine Weltreise der etwas anderen Art. Es zeigt Regionen und Länder aus ungewohnten Perspektiven, leuchtet Hintergründe aus und gibt Einblicke in die Probleme und Chancen einer engagierten Zusammenarbeit. Es informiert regelmässig über wichtige Entwicklungsthemen und nimmt zu aktuellen Fragen Stellung.

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Kultur – unerschöpfliche Quelle des Austauschs Nein, Kultur ist weder Luxus noch Privileg der prosperierenden Länder und der Vermögenden. Sie ist ein Reichtum und gehört zum Erbe der Menschheit genau so wie das Recht und der freie Zugang zu Wissen oder die Redefreiheit. Aminata Traoré, ehemalige malische Kulturministerin und Gründerin des Afrikanischen Sozialforums, verteidigt die kulturelle Vielfalt ohne Umschweife und stellt das überaus praktische, aber vereinfachende «Denken von der Stange» als verlockendes Produkt der Political Correctness an den Pranger: «Das eindimensionale Denken, das die vorherrschende Wirtschaftsordnung prägt, ist von Entzivilisierung und Entmenschlichung begleitet.» Nein, Kultur ist kein Luxus, sie ist eine Notwendigkeit. Sie fördert den Austausch und das gegenseitige Verständnis unter den Völkern. Sie verbindet Zivilisationen über Raumund Zeitgrenzen hinweg. Sie ist ein Abbild für den Reichtum der Frauen und Männer, die allesamt die gepfefferte Würze der menschlichen Natur ausmachen. Sie gibt Orientierung. Sie wurzelt in unserer kollektiven Erinnerung. Sie ist ein Lebenstrunk, der unsere Gegenwart nährt und unseren Weg in die Zukunft skizziert. Weil Kultur lebensnotwendig ist, kann und will die DEZA sie nicht ignorieren. Und weil der kulturelle Dialog Veränderung und Fortschritt fördert, muss die DEZA mitreden und ihn unterstützen. Kultur ist omnipräsent. Auch in den Entwicklungsländern und unter den Ärmsten. Sie überwächst und durchdringt alles. Ohne grossen Aufhebens – ob als Malerei, Musik, Theater, Bildhauerei oder Videokunst – verbreitet sie sich durch alle Schichten der Gesellschaft hindurch wie die Wurzeln eines Weltbaums. Die Welt, ein globales Dorf? Wachsen und prosperieren kann es dank der Kultur! Einen besonderen Stellenwert hat Kultur vor allem für die Jugendlichen. Neben Arbeit und Studium nimmt sie zusammen mit Sport einen grossen Teil ihrer Zeit in Anspruch. Kino, Konzerte, Festivals, Internetplattformen: Kultur lässt einen den anderen entdecken und der Schätze und Vielfalt gewahr werden, die unsere Welt ausmachen. Kultur steht – wie schon im Vorjahr – im Zentrum der Bemühungen der DEZA, und zwar im Hinblick auf die Rolle der Jugendlichen beim Gestalten der Welt von morgen. Das Thema «Jugend und Entwicklung» bildet den roten Faden ihrer Aktivitäten, quasi in Abwandlung des Ausspruchs von Louis Aragon «Die Frau ist die Zukunft des Menschen»: Die Jugend verkörpert die Zukunft der Menschheit. Weil jede und jeder sie zum Ausdruck bringen, verbreiten und nützen kann, ist Kultur eine weltumfassende Sprache. Wie Wasser die Quelle des Lebens, ist sie die Quelle des Austauschs. Kultur ist ein friedensförderndes Mittel zum Kampf gegen Gewalt, Verständnislosigkeit und Intoleranz – und gehört in die Hände der Jugend dieser Welt. Universell steht sie unentbehrlich im Brennpunkt allen Austauschs. |
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| Dossier |
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KULTUR UND ENTWICKLUNG Die Kunst, das Andere zu verstehen Die Berücksichtigung, Vielfalt und Ausdrucksformen der Kulturen sind Voraussetzung für eine nachhaltige Entwicklung «Wiederaufbau ohne Rücksicht auf die Kultur ist ein Akt der Gewalt» Die Anthropologin Jennifer Duyne Barenstein im Interview Und plötzlich kommt die Wahrheit ans Licht Im Lehr- und Lerntheater äussern Jugendliche ihre Meinung zu heiklen Themen |
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| Horizonte |
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BURUNDI Nicht einmal der Himmel zeigt Erbarmen Burundi befindet sich in einer gefährlichen Abwärtsspirale Noch ist Burundi nicht verloren Marguerite «Maggy» Barankitse über das Weggehen, beziehungsweise Bleiben in ihrem Heimatland |
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| DEZA |
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Wie mit einem Eisberg... DEZA-Direktor Walter Fust über den Umgang mit Kultur Gemeinsam und trotzdem eigenständig gegen die Armut Mit der «Erklärung von Paris» verpflichten sich über 140 Länder und Organisationen, gemeinsam auf eine Optimierung der Entwicklungszusammenarbeit hinzuarbeiten |
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| Forum |
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Neue Geber – neue Entwicklungsperspektiven? Aufstrebende Entwicklungs- und Schwellenländer wie Indien, China oder Südafrika leisten in anderen Staaten Entwicklungshilfe Die Kunst zu gebären, ohne angeschnauzt zu werden Die vietnamesische Schriftstellerin Phan Thi Vang Anh über die unterschiedlichen Zustände in den Spitälern ihrer Heimat |
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| Kultur |
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Das andere Afrika entsteht in den Quartieren Aminata Dramane Traoré, ehemalige Kultur- und Tourismusministerin von Mali, über die Emanzipation ihres Kontinents von der dominierenden Ordnung des Nordens |










