Strassenaktion: Die DEZA und ihr Engagement für Umwelt, nachhaltige Entwicklung und Nutzung knapper Ressourcen
Strassenaktion im 2012 auf dem Kongresszentrum in Davos [ © DEZA]
Die Schweiz engagiert sich seit über 50 Jahren in der Entwicklungszusammenarbeit und der Humanitären Hilfe für die Reduktion von Armut, der Linderung von Leiden und für die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen. Besonders letztgenanntes Thema beschäftigt dieses Jahr die ganze Welt. 2012 ist das UNO-Jahr der «Erneuerbaren Energien für alle», und im Juni 2012 hat in Rio de Janeiro die Weltkonferenz über nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen stattgefunden.
Aus diesem Anlass lädt die DEZA die Schweizer Bevölkerung zu drei «Strassenaktionen» ein. Erfahren Sie, wie sich die DEZA und ihre Partner für die Umwelt, die nachhaltige Entwicklung und die Nutzung knapper Ressourcen einsetzen.
Was ist eine «Strassenaktion»?
Auf öffentlichen Plätzen werden rund acht Informationsstände aufgestellt, die Besucherinnen und Besucher einladen, in die Arbeit der DEZA und
ihrer Partner einzutauchen.
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An jedem Stand zeigen Anschauungsbeispiele wie die internationale Zusammenarbeit in der Praxis aussieht.
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Besucherinnen und Besucher können selbst Hand anlegen: Probieren Sie verschiedene Techniken gleich selbst aus.
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Expertinnen und Experten stehen für Fragen und Diskussionen an jedem Informationsstand zur Verfügung. Wollten Sie schon immer wissen, wie Bauern im südlichen Afrika ihre Ernährung sichern können, oder wie die Trinkwasserversorgung nach einer Naturkatastrophe wieder hergestellt wird? Fachexperten geben gerne Auskunft.
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Informative Ausstellungsplakate geben Auskunft über verschiedene Themenbereiche der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit.
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Das Zentrum der Strassenaktionen bildet eine begehbare Hängebrücke, als Symbol der Verbindung und der Begegnung zwischen Kulturen – aber auch zukünftigen Herausforderungen und innovativen Lösungen.
Was werde ich konkret an den Strassenaktionen sehen und erleben können?
Die Strassenaktionen laden zu einer
Entdeckungsreise in die Themenbereiche wie Wasser, Verknappung natürlicher Ressourcen, Ernährungssicherheit, Umwelt und Naturkatastrophen ein. Ob alt oder jung, Besucherinnen und Besucher können
nicht nur passiv Informationen aufnehmen, sondern aktiv mitmachen und so mehr über den Schweizer Beitrag zur internationalen Zusammenarbeit erfahren.
Wasser ist Leben
Lernen Sie die verschiedenen Einsatzmittel kennen, die z.B.
in Pakistan zur Aufbereitung des Trinkwassers und für den Wiederaufbau beschädigter Häuser nach einer Naturkatastrophe benutzt wurden. Wie wird kostbares Trinkwasser gerecht verteilt? Wie wird Wasser
sinnvoll genutzt?
Engagement der DEZA im Wasserbereich
Engagement der DEZA in Pakistan nach den Überschwemmungen im Sommer 2010
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| Kinder unterstützen Experten bei der Wasserchlorierung und Verteilung von sauberem Trinkwasser (mobiler Wassertank). |
Recht auf Wasser – nicht alle Menschen haben Zugang zu sauberem Trinkwasser. Spielend diese Welt entdecken und Wasser gerecht verteilen. |
Wie wird Ernährung gesichert?
Anhand von konkreten Beispielen verstehen Sie, was Ernährungssicherheit für Menschen im Süden bedeutet. Beispiel Simbabwe: Erfahren Sie, wie dort
Projekte kleine Familienbetriebe unterstützen, ihre Nahrung heute und für die Zukunft zu sichern – und so das Überleben vieler Familien ermöglicht.
Engagement der DEZA im Bereich der Ernährungssicherheit
DEZA-Projekt zur Ernährungssicherheit in Simbabwe
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| Umweltbewusste und natürlich Ressourcen schonende Anbau- und Bewässerungssysteme für unwirtliche Gegenden kennenlernen. | |
Technologien für die Umwelt
Verfolgen Sie mit, wie eine veränderte Bautechnologie und eine innovative, umweltschonende Backsteinproduktion zu sichererem Wohnen führen. Probieren
Sie gleich selbst aus, wie Backsteine mit einer einfachen Handpresse hergestellt werden.
DEZA-Projekt zur sauberen Backsteinproduktion in Südafrika
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Den Grundstein für das neue umweltschonende Haus selbst pressen. |
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Hier geht es nicht nur um die sinnvolle Nutzung einer knappen Ressource, sondern auch um die Sicherheit von Frauen und Kindern. In vielen Ländern des Südens sammeln Kinder und Frauen täglich Brennholz. Werden energiesparende Backöfen und einfache, günstige Solartechniken eingesetzt, schont das nicht nur die Umwelt. Zudem sind Frauen und Kinder nicht mehr den Gefahren während der täglichen Brennholzsuche ausgesetzt.
Engagement der DEZA im Energiebereich
Leben mit Naturgefahren
Erfahren Sie mehr über Naturgefahren und
Klimaveränderungen und lernen Sie, wie Risiken erkannt und das Bewusstsein von betroffenen Bevölkerungen zu ihrem eigenen Schutz gesteigert werden. Kennen Sie die Naturgefahren und –risiken der
Schweiz? In den verschiedenen Region der Welt? Welche Massnahmen werden getroffen, um die Risiken von Naturgefahren und der Klimaveränderung zu minimieren?
Engagement der DEZA bzgl. der Reduktion der Auswirkungen von Naturkatastrophen
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Die Experten informieren über ihre Erfahrungen im Einsatz. |
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Brücken schlagen
Brücken verbinden zwei Talseiten und erlauben somit das
Überqueren steiler und unpassierbarer Abgründe. Sie verbinden Land mit Stadt und sichern die Verkehrswege. Sie verbinden aber auch Kulturen und überbrücken Unterschiede. Überqueren Sie die
Hängebrücke und schlagen Sie die Brücke zwischen Bergkulturen rund um den Globus.
Exemplarische Hängebrücke im Davos
Rückblick auf 50 Jahre DEZA Engagement in Nepal und den Bau von Hängebrücken
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| Die DEZA engagiert sich seit vielen Jahren in Bergländern – in Nepal beispielsweise mit dem Bau von über 5000 Brücken. | |
Wie werden verschüttete Opfer aus den Trümmern gerettet? (Dieses Element wird nur in Davos gezeigt)
Verfolgen Sie die Rettungssimulationen, durchgeführt von Experten des
Schweizerischen Vereins für Such- und Rettungshunde REDOG, ausgebildeten Mitgliedern der Rettungstruppen des Schweizer Militärs sowie Mitgliedern des SKH. Einmal selbst die Welt unter den Trümmern
kennenlernen?
| Such- und Rettungssimulation von verschüttenden Erdbebenopfer. |
Kinder im Einsatz der Rettungskette Schweiz erkunden die Trümmer. |
Gute Koordination rettet Leben (Dieses Element wird nur in Davos gezeigt)
Lernen Sie das breite Aufgabenfeldes des Zivilschutzes kennen. Der Zivilschutz ist durch die breite
Grund- und Weiterbildung sehr vielseitig einsetzbar und ein zuverlässiger Partner. Angehörige des Zivilschutzes kümmern sich um die Betreuung schutzsuchender Personen, aber auch um den Schutz von
Kulturgütern. Ausserdem leisten sie gemeinnützige Einsätze sowie Instandstellungsarbeiten nach Schadensereignissen.
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| Rasche und professionelle Hilfe für die betroffene Bevölkerung nach Ereignissen. Die Schweiz hat weltweit eine Vorreiterstellung in gut koordinierter
Zivil-Militärischer-Zusammenarbeit. |
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Wasser und nachhaltige Entwicklung – Aktuelle Themen für die Stadt von Delémont (Dieses Element wird nur in Délemont gezeigt)
Entdecken Sie den Wasserkreislauf und die Quellen von Delémont in einer interaktive Ausstellung – der ewige Kreislauf des Wassers und Lebens. Der generelle Entwässerungsplan von der Gewerkschaft
für Abwasserreinigung vom Delémont und Umgebung stellt die Basis für eine nachhaltige Bewirtschaftung von klarem Wasser und Abwasser dar. Die Gruppe „Nicaragua“ ist Mitglied der „Fédération
interjurassienne de coopération et de développement“. Von Delémont nach Trinidad in Nicaragua; lernen Sie die Projekte des Wasserrappens von Delémont der letzten 25 Jahren kennen. Lernen Sie mehr
über die Herstellung von Erneuerbare Energien in Delémont kennen. Die Energie der Zukunft wird erneuerbar, lokal und staatsbürgerlich sein. Die Projekte der Industriewerke von Delémont werden der
Öffentlichkeit präsentiert.
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| Die Quelle in Develiere |
Die Quelle des Doubs. |
Wo erfahre ich mehr, wenn ich Fragen habe?
Falls Sie Fragen haben, können Sie sich an folgende Adresse
wenden:
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Susanna Graf, DEZA, Sägestrasse 77, 3003 Bern (susanna.graf@deza.admin.ch)
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An jeder Strassenaktion stehen DEZA-Mitarbeitende am Informationsstand für Auskünfte zur Verfügung.












