Weitere Informationen zum Beitrag der Schweiz an die erweiterte EU:
www.erweiterungsbeitrag.ch
Projekteingaben Erweiterungsbeitrag
Projekteingaben erfolgen ausschliesslich in den Partnerländern. Übericht zum Verfahren zur Auswahl von Projekten und zur Vergabe von Aufträgen.
Projektauswahl- und Auftragsvergabeverfahren
Die Schwerpunktländer der Ostzusammenarbeit

Die traditionelle Ostzusammenarbeit der Schweiz
(Transitionshilfe) konzentriert sich auf den Westbalkan (Albanien, Bosnien und Herzegowina, Mazedonien, Montenegro, Serbien und Kosovo) sowie die Länder der ehemaligen Sowjetunion (Ukraine,
Moldau, Georgien, Azerbaidschan, Armenien, Usbekistan, Kirgisistan, Tadschikistan).
Im Rahmen des Schweizerischen Erweiterungsbeitrags werden weitere
Projekte in der erweiterten EU umgesetzt. Bei den Partnerländern handelt es sich um jene Staaten, die am 1. Mai 2004 der EU beigetreten sind: Polen, Tschechien, Ungarn, Slowakei, Slowenien, Estland,
Lettland, Litauen, Malta und Zypern. 2010 kamen Rumänien und Bulgarien dazu.
Trotz Wachstumsfortschritten liegt das Durchschnittseinkommen der neuen Mitgliedstaaten deutlich unter dem EU-Durchschnitt.
Die Situation in den Regionen - ein Überblick
In den Staaten Mitteleuropas und des Baltikums, die auf eine demokratische Vergangenheit zurückblicken können und an die fortgeschrittenen Marktwirtschaften Westeuropas grenzen, greifen die Reformen rasch. Polen, Ungarn, Tschechien, die Slowakei, Slowenien, Lettland, Litauen und Estland sind seit 2004 in der Europäischen Union. Bulgarien und Rumänien schaffen diesen Schritt drei Jahre später.
In anderen Regionen sind die Voraussetzungen wesentlich ungünstiger. Die multiethnischen Länder des Westbalkans und des Südkaukasus hielten der Belastung des aufkommenden Nationalismus nicht stand. Es kam zu gewaltsamen Konflikten mit grossen Flüchtlingsströmen und humanitären Krisen, wie sie Europa seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges nicht mehr erlebt hatte.
Spannungsvoll verlief die Transition auch in Zentralasien, wo Grenzen aus der Zeit Stalins und die periphere Lage eine selbständige wirtschaftliche Entwicklung erschweren. Wie in anderen ehemaligen Sowjetrepubliken führte die abrupte Einstellung der Transferzahlungen aus Moskau und der Zusammenbruch des sowjetischen Zulieferungs- und Vertriebssystems in eine schwere Krise.
Zwischen 2000 bis zur Finanzkrise 2008 setzt aber eine Erholung ein. Dennoch liegt das Pro-Kopf-Einkommen in 12 von 27 Oststaaten weiterhin unter dem Wert von 1990.
Detaillierte Informationen zu den Regionen
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Gemeinschaft Unabhängiger Staaten GUS Seit der Auflösung der Sowjetunion befinden sich die Mitgliedländer der Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS) politisch, wirtschaftlich und sozial im Neuaufbau. Die DEZA unterstützt mehrere Länder dieser Region in ihren Anstrengungen, die soziale Marktwirtschaft einzuführen und die politisch-ökonomische Stabilität zu sichern. |
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Westbalkan Erklärtes Ziel aller Regierungen und Bevölkerungen im Westbalkan ist es, den Transitionsprozess mit der vollständigen Integration in die euro-atlantischen Strukturen abzuschließen. Obwohl alle Länder Reformerfolge vorweisen können, ist der Systemwandel noch nicht vollzogen. Die politischen Institutionen sind noch schwach und störungsanfällig, der wirtschaftliche Auf- und Nachholbedarf ist groß, die Arbeitslosigkeit ein drängendes Problem. |
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Neue Mitgliedstaaten der EU Durch die EU-Osterweiterung hat sich das Ungleichgewicht zwischen Arm und Reich unter den Mitgliedstaaten verstärkt. Die EU unternimmt deshalb über Ihre Kohäsions- und Regionalentwicklungsfonds grosse Anstrengungen zur Verringerung dieser Ungleichgewichte. Die Schweiz beteiligt sich mit ihrem eigenen Programm an der Verminderung dieses Rückstands. |


