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10 Jahre UNO-Mitglied Schweiz

Drapeaux des pays membres de l'ONU: selon l'ordre alphabétique, la Suisse est représentée entre la Suède et la Syrie.

Im Jahr 2002 trat die Schweiz als 190. Land der UNO bei. Welche Schlussfolgerungen und Perspektiven zeigen sich 10 Jahre später? 
Dossier

Schweiz Mitglied im Exekutivrat der WHO
Die Schweiz nimmt vom Mai 2011 bis Mai 2014 Einsitz im Exekutivrat der WHO. Dabei setzt sich die Schweiz für eine Stärkung der WHO wie auch der nationalen Gesundheitssysteme ein.

 Die Schweiz im Exekutivrat
Internationale Kooperation: Ein Metier

Die Zusammenarbeit der DEZA mit der UNO

Entwicklungspolitische und humanitäre Herausforderungen sind zunehmend auf globaler Ebene zu lösen; dabei spielen die UNO und ihre Organe eine zentrale Rolle. Die Schweiz gehört zu den wichtigsten Geberländern der UNO und wirkt seit ihrem Beitritt 2002 auch in den Hauptorganen der UNO mit.

uno_logo.gifAlle Aktivitäten der UNO im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit sind auf das Erreichen der Millenniumsziele ausgerichtet. Diese wurden im Jahr 2000 am Millenniumsgipfel verabschiedet und sehen u.a. vor, bis 2015 die weltweite Armut zu halbieren. Die Stärken der Vereinten Nationen liegen dabei in der Zahl der Mitglieder (192 Länder), der weitgehenden politischen Neutralität, dem umfassenden Know-How sowie der praktisch weltweiten Präsenz.

Die UNO und die Schweiz

Die Schweiz ist seit September 2002 Vollmitglied der Vereinten Nationen. Dies ermöglicht ihr, die entwicklungspolitischen Anliegen in die Kernorgane (Generalversammlung, Wirtschafts- und Sozialrat) der UNO einzubringen, wo Weichenstellungen für die UNO-Unterorganisationen und für die gesamte internationale Entwicklungsammenarbeit erfolgen. Auf operativer Ebene unterstützt die DEZA eine beschränkte Zahl der rund 30 UNO-Entwicklungsfonds und –programme. Im Jahr 2010 beliefen sich die Beiträge der Schweiz auf insgesamt gut 170 Millionen Franken.

Die multilaterale Zusammenarbeit der DEZA mit der UNO hat zwei Schwerpunkte: die Entwicklungszusammenarbeit und die humanitäre Hilfe. Die wichtigsten Partner der DEZA sind dabei das UNO-Entwicklungsprogramm (United Nations Development Programme UNDP), der Bevölkerungsfonds (UN Population Fund UNFPA) sowie das Kinderhilfswerk (UN Children's Fund UNICEF). Wichtige Zusammenarbeiten bestehen auch mit dem UNO-Flüchtlingskommissariat (UN High Commissioner for Refugees UNHCR), dem Programm zu HIV/Aids (Joint UN Programme on HIV/Aids UNAIDS), dem Welternährungsprogramm (World Food Programme WFP) oder dem Büro für die Koordination humanitärer Angelegenheiten (Office for the Coordination of Humanitarian Affairs OCHA).

Die Zusammenarbeit mit der UNO ermöglicht es der Schweiz:

Weiterführende Informationen und Dokumente