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Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA
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Die Themen und Funktionsweise

Die Globalprogramme Klimawandel, Ernährungssicherheit, Migration und Wasser konzentrieren sich auf die Entwicklung von innovativen Lösungsansätzen für globale Herausforderungen, den multilateralen Politikdialog und die Verbreitung von Wissen. Dabei sind sie geografisch ungebunden und agieren in Regionen, in denen sie am meisten Wirkung erzielen.

Bangladesh BrückeIn den Globalprogrammen fliessen die in diversen Ländern erworbenen Erfahrungen der DEZA und ihrer Partner zusammen. Die thematischen Spezialisten sind in Netzwerken organisiert, in denen sie ihr Wissen austauschen.

Internationale Regelwerke
Dieses Wissen wiederum nährt den Politikdialog. Die Globalprogramme engagieren sich in Verhandlungen zu internationalen Konventionen sowie auf nationalem Niveau in der Schweiz und in den Partnerländern für Regelungen und Standards, die zur weltweiten nachhaltigen Entwicklung beitragen.

Plattformen für Partnerschaften
Ausserdem bieten Globalprogramme Dialogplattformen für Akteure aus der Politik, Verwaltung, dem Privatsektor, der Forschung, Zivilgesellschaft und Entwicklungszusammenarbeit. In diesem Rahmen werden gemeinsame Visionen gefunden und Partnerschaften eingegangen, die zu innovativen und realisierbaren Lösungen führen.

Pragmatismus bei der geografischen Fokussierung
Die Globalprogramme konzentrieren sich auf einige wenige Länder und Regionen. Die entscheidenden Kriterien bei der Auswahl sind die Einschätzung der Wirksamkeit, die Ergänzung zu anderen Akteuren, sowie der politische Wille und die Rolle des Landes bei der Lösung des jeweiligen Problems. Im Fall des Themas Klimawandel arbeitet die DEZA beispielsweise mit aufstrebenden Wirtschaftsmächten wie China, Indien und Südafrika zusammen. Diese Schwellenländer werden aufgrund ihres rasanten Wachstums in Zukunft zu den grössten Energieverbrauchern gehören und sie zeigen die Bereitschaft, an Lösungen zu internationalen Energie- und Umweltproblemen mitzuwirken. Ausserdem haben politische Massnahmen in grossen wirtschaftlich starken Ländern weitreichende Auswirkungen, auch über die Landesgrenzen hinaus.

Thematischer Fokus
Mann mit Kuh

Klimawandel und Umwelt
Die Auswirkungen des Klimawandels betreffen besonders stark Regionen, die schon heute von Armut und Hunger geprägt sind. Die DEZA konzentriert sich einerseits auf Technologien, die den CO2-Ausstoss reduzieren und andererseits auf Massnahmen zur Anpassungen an die veränderten Umweltbedingungen.


Reisfeld

Ernährungssicherheit und ländliche Entwicklung
Obwohl viele Entwicklungsländer über genügend fruchtbares Land verfügen, sind sie oft nicht in der Lage, ihre Bevölkerung zu ernähren. Von zentraler Bedeutung für die Ernährungssicherheit sind die nachhaltige Nutzung von natürlichen Ressourcen, die Entwicklung von klimaresistentem Saatgut und die Stärkung von kleinbäuerischen Organisationen.


Migration Migration und Entwicklung
Mit der Globalisierung haben sich Migrationsbewegungen intensiviert. Das Potenzial von Migration kann sich am besten entfalten, wenn der rechtliche Schutz von Migrantinnen und Migranten gewährleistet ist und die Geldüberweisungen der Migrierenden aus Entwicklungsländern in ihre Herkunftsländer vereinfacht werden.

Wasserquelle

Wasser
Der Klimawandel und die erhöhte Nachfrage nach sauberem Wasser bergen Konfliktpotenzial. Die DEZA unterstützt die Erarbeitung von neuen Ansätzen und Regulierungen für den nachhaltigen konfliktfreien Umgang mit Wasserressourcen und den Zugang für alle zu sauberem Trinkwasser.

 

Weiterführende Informationen und Dokumente