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Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA
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Interventionen zur Lösung globaler Herausforderungen

Die Schweiz will die Armutsreduktion stärker mit der Lösung globaler Aufgaben verbinden und die Globalisierung entwicklungsfreundlich gestalten. Dazu nimmt die DEZA in den Bereichen Klimawandel, Ernährungssicherheit, Migration und Wasser Einfluss auf die Bewältigung weltweiter Probleme.

Luft und LandIm Umgang mit globalen öffentlichen Gütern, die niemandem gehören, aber zu denen alle Zugang haben, wie zum Beispiel Luft und Wasser, genügen die traditionellen Formen der internationalen Zusammenarbeit nicht mehr. International vereinbarte Lösungen sind notwendig, welche die Interessen der ärmeren Menschen einbeziehen. Während vorwiegend Industrie- und Schwellenländer für den Verbrauch und die Schädigung von begrenzten Ressourcen verantwortlich sind, sind es vor allem die einkommensschwachen Entwicklungsländer und ärmeren Bevölkerungsgruppen, welche die Folgen zu tragen haben.

Entwicklungsfreundliche Rahmenbedingungen schaffen
Der Bundesrat anerkennt das Problem der globalen öffentlichen Güter. Er ist überzeugt, dass globale Herausforderungen nur in der internationalen Zusammenarbeit gelöst werden können. Entsprechend hat der Bundesrat in der Botschaft über die Weiterführung der technischen Zusammenarbeit und der Finanzhilfe zu Gunsten von Entwicklungsländern von 2008 die «Entwicklungsfördernde Globalisierung» als dritten Schwerpunkt neben der «Armutsminderung» und «Menschlichen Sicherheit» etabliert. Der Bundesrat hat das Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) mit der Konzeption von drei globalen Programmen zu den Themen Ernährungssicherheit, Klimawandel, Migration beauftragt und die DEZA mit der Umsetzung betraut.

Mit einem spezifischen Fokus auf die Bewältigung globaler Risiken und Aufgaben unterstützt die DEZA die Entwicklungschancen armer Länder sowie deren Möglichkeit, sich globalen Veränderungen anzupassen.

Weiterführende Informationen und Dokumente