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Die Schwerpunkte
Mit der Reduktion auf 12 Schwerpunktländer in Afrika, Asien und Lateinamerika und 6 Sonderprogramme bis 2012 hat die DEZA die geographische Konzentration ihrer Aktivitäten im Süden konsolidiert.
Derzeit sind rund 800 Projekte und Programme in Arbeit. Die Aktionen der regionalen Entwicklungszusammenarbeit werden im Rahmen von mehrjährigen Landesprogrammen mit lokalen Partnern geplant und umgesetzt. Neben staatlichen Instanzen umfassen diese in der Regel auch Akteure der Zivilgesellschaft (Verbände, Nichtregierungsorganisationen, Privatwirtschaft, Basisgruppen etc.).
Voraussetzungen in den Patnerländern
Ausgewählt werden die Partnerländer der bilateralen Zusammenarbeit nach folgenden Kriterien:
- Bedürfnislage
Massenarmut, prekäre Existenzgrundlagen, hohe Verwundbarkeit und Krisenanfälligkeit. - Potenzial
Entwicklungspolitische Rahmenbedingungen; gute Regierungsführung;
Bekenntnis zum Ausbau von Rechtsstaat, Demokratie und Menschenrechten. - Komparative Vorteile der DEZA
Vorgängige Verankerung im Kontext, Einbezug der prioritären Themenbereiche und der Kernkompetenzen, Möglichkeiten zur Mitgestaltung von Politiken. - Politische Interessen der Schweiz
Im Vordergrund stehen Beteiligungen an friedenspolitischen Sonderprogrammen und gesellschaftlichen Transformationsprozessen, Hilfe bei der Bewältigung von kritischen Engpässen, insbesondere im Nachgang zu komplexen Krisen und Katastrophen; Massnahmen zur Eindämmung von Migration; Verpflichtungen aus internationalen Mitgliedschaften und globalen Konferenzen.