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Partner: Zusammenarbeit mit Nichtregierungsorganisationen (NGO)

Die DEZA wickelt ca. 30% der bilateralen Entwicklungszusammenarbeit mit dem Süden über schweizerische NGOs und private Entwicklungsorganisationen ab. Im Rahmen ihrer Strategie 2010 verfolgt die DEZA eine Festigung ihrer Zusammenarbeit mit Organisationen der Zivilgesellschaft und sucht innovative Formen des Dialogs.

Der gesellschaftliche Wandel, die zunehmende internationale Verflechtung und die Globalisierung verleihen zivilgesellschaftlichen und privaten Organisationen eine wachsende Bedeutung. Nichtregierungsorganisationen (NGOs) setzen sich oft für Themen und Anliegen ein, die keine eigene Lobby haben und deshalb auf der politischen Agenda keine zentrale Stelle einnehmen. Dies war der Ausgangspunkt für die Gründung von privaten Hilfswerken und ist noch heute ihre grosse Stärke.

Die Zusammenarbeit mit NGOs ist für die DEZA ein wichtiger Bestandteil ihrer Tätigkeit, auf politischer wie auf operativer Ebene. Seit der Gründung im Jahr 1961 hat sie den Kontakt zu NGOs sowohl im Norden wie auch im Süden gesucht und schrittweise Partnerschaften aufgebaut.

Es gibt eine eindrückliche Vielfalt von privaten Organisationen, die sich in der Entwicklungszusammenarbeit in verschiedenen Aktionsformen (z.B. Informations- und Bildungsarbeit, politisches Lobbying, Projektarbeit) und in verschiedenen Fachbereichen (z.B. Gesundheit, Landwirtschaft, Gewerbeförderung) spezialisieren.

Schweizerische NGO
Die DEZA konzentriert die Zusammenarbeit insbesondere auf Organisationen, die von ihrem Erfahrungshintergrund und ihrem Tätigkeitsumfang her eine führende Rolle spielen. Folgende Formen der Zusammenarbeit stehen im Vordergrund:

Lokale NGO im Süden
Mit den Demokratisierungsprozessen stellt sich auch in vielen Ländern des Südens die Frage nach der Arbeitsteilung zwischen staatlichen Akteuren und Akteuren der Zivilgesellschaft immer drängender. Neue Problemlösungsstrategien und neue Formen der Kooperation werden gesucht.

Ziel der DEZA ist es, diese Prozesse unterstützend zu begleiten und zur Klärung der Rollen beizutragen. Sie arbeitet sowohl mit staatlichen als auch mit nichtstaatlichen Partnern zusammen. Grundorientierung und Stossrichtung eines Programms sind entscheidend für die Partnerwahl.

Vor einem Entscheid über eine Zusammenarbeit prüft die DEZA deshalb genau, ob man gemeinsame Wert- und Entwicklungsvorstellungen teilt, ob die gegenseitigen Erwartungen und Forderungen übereinstimmen, ob Potentiale und Kapazitäten vorhanden sind.

Weiterführende Informationen und Dokumente

  • Was die Schweiz bewirkt - Die internationale Zusammenarbeit der DEZA 2006–2010
    Ergebnisse in den Bereichen: Gesundheit, Arbeit und Einkommen, Grund- und Weiterbildung, Landwirtschaft, Rechtsstaat und Demokratie, Wasser, Humanitäre Hilfe, Partnerschaften mit NROs
    Download (PDF, 5805 KB) [de]   [en]   [fr]  
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