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Konkrete Projekte

Biolandbau in der Ukraine
Ukraine

Das DEZA-Projekt 'EcoFinLan' setzte auf die Förderung des Biolandbaus und den Absatz biologischer Produkte im In- und Ausland, um ukrainischen Kleinbauern alternative Einkommensquellen zu erschliessen und die ländliche Entwicklung zu fördern.
Projekt "EcoFinLan"

Ernährungssicherheit in Simbabwe
Zimbabwe

Das Saatgut-Voucher-Projekt richtete sich an 5'000 arme Haushalte in ländlichen Gebieten sowie an wirtschaftlich besser gestellte Bauern.
Projekt "Voucher for Seeds" 

Ernährungssicherheit: Kleinbäuerliche und nachhaltige Landwirtschaft stärken

Ernährungssicherheit

Die Weltbevölkerung beträgt heute 7 Milliarden Menschen und wird bis in 40 Jahren auf 9 Milliarden anwachsen. Um die Ernährung der Menschheit zu sichern, braucht es enorme Anstrengungen in der globalen Agrarpolitik. Ziel ist eine ökologisch nachhaltige Landwirtschaft.

Ungenügende Ernährungssicherheit ist die Folge einer fehlgeleiteten globalen Agrarpolitik. Zu lange wurde einseitig eine industrielle Landwirtschaft gefördert. Diese brachte wohl eindrückliche Ertragssteigerungen, zerstörte aber auch die Qualität der Böden, reduzierte die pflanzliche und tierische Vielfalt und steigerte die Treibhausgasemissionen. Eine ökologisch wie ökonomisch sinnvolle Alternative zur industriellen Agrarproduktion bietet die kleinbäuerliche Landwirtschaft. Sie ist das Rückgrat der Ernährungssicherheit vieler Länder, und ihr Potential ist noch lange nicht ausgeschöpft.

«A taste of change»: Ein Essen, um Änderungen zu bewirken
Am 20. Juni 2012 lud Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf die wichtigsten Akteure der Nahrungsmittelkette zu einem Abendessen mit lokalen Bioprodukten ein, das von der DEZA, der Stiftung Biovision und dem Millennium Institute organisiert wurd. Ziel des Anlasses ist eine Debatte über die erforderlichen Massnahmen für eine globale Landwirtschaft, die aus umweltbezogener, wirtschaftlicher und sozialer Sicht nachhaltig ist. 120 Entscheidungsträger, Landwirte, Verarbeiter, Detailhändler, Vertreter des Gesundheitsbereichs und Konsumenten nahmen an dem Essen in der Nähe des Kongresszentrums teil, wo die Rio-Konferenz stattfanden.

Engagement der DEZA
Die DEZA fördert die kleinbäuerliche Landwirtschaft seit vielen Jahren, etwa durch Beratungsdienste für Kleinbauern, Zugang zu dürreresistentem Saatgut, Märkten, Finanz- und anderen Dienstleistungen sowie Investitionen in angewandte Agrarforschung. Im Politikdialog setzt sich die DEZA mit den Regierungen von Partnerländern und in internationalen Gremien dafür ein, dass die Kleinbauern einen gesicherten Zugang zu Boden und Wasser haben.