Bundesverwaltung admin.ch
Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten
Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA
DEZA – weltweit vor Ort

Besuchen Sie die Websites der Schweizer Kooperationsbüros.

Schweiz
Schweiz 
Rahmenkredite 2013–2016
Rahmenkredit_Kuchendiagramm.png

blau.jpg Humanitäre Hilfe

gruen.jpg Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern

orange.jpg Wirtschafts- und handelspolitischen Massnahmen

lila.jpg Zusammenarbeit mit den Staaten Osteuropas und der Gus

Suche:
Im Feld

Albanien
 Ausbau des Berufsschulsystems

Um die hohe Jugendarbeitslosigkeit (35,5%) zu senken, unterstützt die DEZA in Albanien den Ausbau des Berufsschulsystems. Allein im Schuljahr 2009–2010 meldeten sich an 10 Berufsbildungsinstitutionen erneut rund 300 Studierende für Lehrgänge in Heizungs-, Lüftungs- und Sanitärtechnik an. Bei Projektende werden rund 12% aller Berufsschülerinnen und -schüler ihren vierjährigen Ausbildungsweg auf diese Weise bestreiten.
Weitere Informationen zu diesem Projekt


Tadschikistan und Kirgisistan
Einbindung der GUS-Länder in den internationalen Handel

Die verbesserteEinbindung der GUS-Länder in den internationalen Handel schafft Arbeitsplätze. In Tadschikistan und Kirgisistan unterstützt das SECO die bessere Nutzung von Wertschöpfungsketten, insbesondere im Agrarbereich. Produzenten von Biobaumwolle sowie Textil-, Früchte- und Gemüseverarbeiter werden beraten, Finanzdienstleistungen für den Landwirtschaftssektor aufgebaut und regulatorische Vereinfachungen eingeführt. Die unterstützten Unternehmen erzielten wichtige Wettbewerbsgewinne: Ihre Exporte haben sich in Tadschikistan um 5 bis 15% erhöht, in Kirgisistan um 15 bis 20%.

Zusammenarbeit mit den Staaten Osteuropas und GUS

Zusammenarbeit mit den Staaten Osteuropas und GUS

Mit der Ostzusammenarbeit trägt die Schweiz zu politischen und wirtschaftlichen Reformprozessen (Transition) in den ehemals sozialistischen Ländern Osteuropas und der ehemaligen Sowjetunion bei. Sie zielt auf

  • die Stärkung der Menschenrechte und Demokratie durch den Aufbau rechtsstaatlicher und bürgernaher Institutionen;
  • die Förderung einer wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung sowie der nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen.

Die Zusammenarbeit konzentriert sich auf den Westbalkan (Albanien, Bosnien und Herzegowina, Mazedonien, Serbien und Kosovo) sowie auf Länder der ehemaligen Sowjetunion (Ukraine, Moldau, Georgien, Aserbaidschan, Armenien, Usbekistan, Kirgisistan, Tadschikistan).

Die Schweiz unterstützt Regierungen, den Privatsektor und die Zivilgesellschaft darin, Transitionsprobleme zu bewältigen – in Zusammenarbeit mit anderen Gebern, der Europäischen Union, Entwicklungsbanken und UNO-Organisationen.

DEZA und SECO setzen den Rahmenkredit gemeinsam um. Die Verpflichtungsmittel werden aufgeteilt: zwei Drittel DEZA und ein Drittel SECO. Die entsprechenden Programme sind komplementär.

Schwerpunkte der DEZA
Schwerpunkte des DEZA-Programms bilden:

  • die Modernisierung der öffentlichen Verwaltung
  • die Verbesserung des Zugangs der lokalen Bevölkerung (insbesondere benachteiligter Gruppen) zu sozialen Diensten (z.B. Rechtsberatung)
  • die Beteiligung der Bevölkerung an Entscheiden auf Gemeindeebene
  • die Reform des Justizwesens und der Aufbau einer bürgernahen Polizei
  • die Unterstützung der Reformen des Gesundheitswesens und der dezentralen Wasserversorgung
  • die Integration Jugendlicher in den Arbeitsmarkt

Schwerpunkte des SECO
Die Reform der Wirtschaft ist eine wichtige Voraussetzung für anhaltendes Wachstum und soziale Entwicklung in den Transitionsländern. Im Fokus der SECO-Programme stehen deshalb:

  • die Stärkung des Privatsektors und des Unternehmertums
  • der Aufbau eines modernen Kreditwesens
  • die Förderung des Handels und des lokalen Einkommens durch die Stärkung von Wertschöpfungsketten
  • die effiziente Energie- und Wasserversorgung
  • die Beratung öffentlicher Finanzverwaltungen

Rahmenkredit
In den Jahren 2013–2016 setzt die Schweiz insgesamt CHF 1,125 Milliarden (oder 9,9% der gesamten Mittel) für die Ostzusammenarbeit ein. Rund 50% der technischen und finanziellen Unterstützung kommen dem Westbalkan zugute, 50% werden in den Staaten der ehemaligen Sowjetunion eingesetzt.

Weiterführende Informationen und Dokumente