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Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten
Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA
DEZA – weltweit vor Ort

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Schweiz
Schweiz 
Rahmenkredite 2013–2016
Rahmenkredit_Kuchendiagramm.png

blau.jpg Humanitäre Hilfe

gruen.jpg Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern

orange.jpg Wirtschafts- und handelspolitischen Massnahmen

lila.jpg Zusammenarbeit mit den Staaten Osteuropas und der Gus

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Im Feld

Tansania
Kampf gegen Malaria

Die Schweiz unterstützt den Kampf gegen Malaria in Tansania u.a. durch die Verteilung von imprägnierten Moskitonetzen. Das innovative nationale Moskitonetz-Programm hat sich als sehr wirksam erwiesen und dazu beigetragen, dass die Kindersterblichkeit seit 1999 um fast die Hälfte zurückgegangen ist.
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Nepal
Berufsbildung

Seit über 30 Jahren ist die Berufsbildung einer der Schwerpunkte des Schweizer Engagements. 2009 wurden in Nepal im Rahmen des «Employment Fund» 14‘500 Menschen ausgebildet. 80% fanden daraufhin eine Stelle. Mehr als die Hälfte der Ausgebildeten waren Frauen.
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Projektbeispiele aus 3 globalen Programmen

Ernährungssicherheit
 Ernährungssicherheit 
Die Schweiz unterstützte die Herstellung und den Vertrieb von sogenannten Postcosecha-Getreidesilos. 2009 waren bereits 415‘000 Familien in Zentralamerika im Besitz eines solchen Silos, dank denen die normalerweise anfallenden Nachernteverluste von 10-15% vermieden werden können. Die lokal hergestellten Silos bieten zudem für 900 Handwerker Arbeit und zusätzliche Einnahmequellen.
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Wasser
Wasser

Die DEZA lancierte die Gründung eines schweizerischen NGO-Konsortiums im Bereich Wasser und sanitäre Grundversorgung. In weniger als zwei Jahren soll es 450‘000 Menschen in fragilen Ländern den Zugang zu Trinkwasser und zur sanitären Grundversorgung ermöglichen. Ausserdem half die DEZA bei der Schaffung eines Weltfonds für die sanitäre Grundversorgung in Genf mit. Dank diesem Fonds sollen jährlich zusätzlich zwei Millionen Menschen Zugang zur sanitären Grundversorgung erhalten.


Klimawandel

Klimawandel

In Indiens energieintensiven Glasindustrie sowie Giessereien fördert die DEZA die Einführung sparsamer Technologien. Mit doppeltem Erfolg: Armutsbekämpfung verbindet sich mit einem substantiellen Beitrag zum Klimaschutz. Dank erhöhter Energieeffizienz in 650 Betrieben wurden bis 2010 der CO2-Ausstoss um 487‘000 Tonnen gesenkt bzw. 139‘000 Tonnen Öl eingespart. Diese CO2-Reduktion entspricht den Emissionen einer Schweizer Stadt mit 80‘000 Einwohnern in einem Jahr.

Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern

Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern

Die DEZA konzentriert ihre Entwicklungszusammenarbeit auf die ärmsten Weltregionen. In den Jahren 2013–2016 arbeitet sie schwerpunktmässig in zehn relativ stabilen armen Ländern und Regionen: Benin, Burkina Faso, Mali, Mosambik, Tansania, Bangladesch, Mongolei, Bolivien, Kuba, Zentralamerika.

Sie unterstützt insbesondere die eigenen Anstrengungen der Länder und ihrer Bevölkerungen in ihrem Bestreben nach nachhaltigem Wachstum, Arbeit, Einkommen, Zugang zu Gesundheitsversorgung und Bildung für breite Bevölkerungskreise. Dabei wird die ökologische Nachhaltigkeit stärker gewichtet.

Fragile Kontexte
Gleichzeitig erhöht die Schweiz ihr Engagement in fragilen Kontexten: Dies betrifft die Regionen der Grossen Seen, das Horn von Afrika, das südliche Afrika sowie Niger, Tschad, Nordafrika/Palästina, Hindukusch, Mekong, Nepal und Haiti.

Die Schweiz führt die erfolgreichen Programme in den Bereichen Gesundheit und Bildung (insbesondere in Afrika), Beschäftigung und Einkommen (vorrangig in Asien und Lateinamerika), sowie ländliche Entwicklung und Staats- und Verwaltungsreformen (Dezentralisierung) weiter. Sie achtet darauf, dass Partnerregierungen und -organisationen möglichst viele eigene Mittel einsetzen. Die Unterstützung soll Eigenverantwortung stärken und Innovation fördern.

Globalprogramme
Im Rahmen der globalen Programme unterstützt die DEZA gezielt Innovationen, die für die Bewältigung der Armuts- und Entwicklungsprobleme wichtig sind. Sie kann damit die internationale Politik mit soliden Beiträgen beeinflussen.

Die von der DEZA unterstützten Globalprogramme:

Multilaterale Zusammenarbeit
In der multilateralen Zusammenarbeit konzentriert die Schweiz ihre Unterstützung auf 13 prioritäre Organisationen (internationale Finanzierungsinstitutionen, UNO-Organisationen, globale Fonds und Netzwerke). Neben entwicklungspolitischen Kriterien sind für die Auswahl aussenpolitische Überlegungen, die Komplementarität zur bilateralen Zusammenarbeit sowie die Möglichkeiten der Schweiz entscheidend, in den Leitungs- und Aufsichtsorganen der Organisationen mitzuwirken.

Rahmenkredit
In den Jahren 2013–2016 setzt die Entwicklungszusammenarbeit insgesamt CHF 6,92 Milliarden (oder 61% der gesamten Mittel) für die technische Zusammenarbeit und Finanzhilfe zugunsten von Entwicklungsländern ein, davon rund 60% für die bilaterale und 40% für die multilaterale Zusammenarbeit.

Projektbeispiele aus der multilateralen Zusammenarbeit

Internationale Entwicklungsagentur der Weltbank (IDA) In den 79 ärmsten Ländern der Welt hilft die Internationale Entwicklungsagentur der Weltbank (IDA) bei der Finanzierung von Projekten auf den Gebieten der Gesundheit, der Bildung, der Infrastruktur, des Finanzsektors und der Landwirtschaft. Die IDA leistet ca. 20% der gesamten Entwicklungshilfe. Die Schweiz beteiligt sich mit jährlich rund CHF 240 Millionen an dieser Entwicklungsagentur. In Mali verschaffte die IDA beispielsweise rund 650‘000 Menschen Zugang zu Strom.

 Weitere Informationen


 Internationale Agrarentwicklungsfonds (IFAD) Der Internationale Agrarentwicklungsfonds (IFAD) hilft Kleinbauern, landlosen Landarbeitern, nomadisierenden Viehzüchtern, Fischern, indigenen Völkern und armen Frauen auf dem Land mit günstigen Krediten und mehr als 800 Projekten und Programmen. Bisher profitierten mehr als 340 Millionen Menschen von IFAD. Die Schweiz unterstützt den Fonds seit 1977 mit jährlich CHF 7 Millionen.


Globalen Fonds zur Bekämpfung von HIV/AIDS, Tuberkulose und Malaria

Den Globalen Fonds zur Bekämpfung von HIV/AIDS, Tuberkulose und Malaria unterstützt die Schweiz mit jährlich CHF 8 Millionen. Dank den vom Globalen Fonds unterstützten Programmen erhielten bis Ende 2009 2,5 Millionen Menschen Zugang zu antiretroviralen Medikamenten, 105 Millionen wurden beraten und auf HIV getestet, und 4,5 Millionen Waisenkinder erhielten medizinische und psychosoziale Unterstützung.

Weiterführende Informationen und Dokumente