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Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten
Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA
DEZA – weltweit vor Ort

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Schweiz
Schweiz 
Rahmenkredite 2013–2016
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blau.jpg Humanitäre Hilfe

gruen.jpg Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern

orange.jpg Wirtschafts- und handelspolitischen Massnahmen

lila.jpg Zusammenarbeit mit den Staaten Osteuropas und der Gus

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Im Feld

Peru
Abfallbewirtschaftung

In Peru leistet die Schweiz Unterstützung beim Aufbau einer integralenAbfallbewirtschaftung, von der Sammlung, Triage und Rezyklierung bis zur sicheren Entsorgung. Heute werden in Peru nur 4% der Abfälle korrekt entsorgt. Das Abfall-Projekt in Chiclayo dient einer Viertelmillion Menschen. Ausserdem benutzen andere Städte in Peru das Projekt als Vorlage beim Aufbau einer effizienten, ökonomisch nachhaltigen und umweltschonenden Abfallbewirtschaftung. Der Zugang zu anderen Finanzierungsquellen soll vereinfacht und die Kosten dürften mittelfristig um 35% gesenkt werden.

Kolumbien
Construction de centres de production propres

Das SECO begann 1997 mit dem Aufbau von Cleaner Production Centers, welche Tausende von lokalen Firmen beraten, wie sie mit effizienten und sauberen Technologien ihre Rentabilität und Wettbewerbsfähigkeit verbessern können. Durchschnittlich werden Ressourceneinsparungen von 30–50% verzeichnet. Eine kolumbianische KMU konnte z.B. dank dem Einsatz neuer Technologien den Energieverbrauch um 30% und die CO2-Emissionen um 60% verringern. Der Produktivitätsgewinn schlug sich direkt in stärkerer Wettbewerbsfähigkeit und steigenden Exporten nieder.

Wirtschafts- und handelspolitische Massnahmen der Entwicklungszusammenarbeit

Mesures de politique économique et commerciale au titre de la coopération au développement

Die wirtschafts- und handelspolitischen Massnahmen im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit werden vom Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) umgesetzt. Aufgrund seiner Kernkompetenzen und zur optimalen Ressourcennutzung konzentriert sich das SECO dabei auf fünf Themenschwerpunkte:

  • Stärkung der Wirtschafts- und Finanzpolitik
  • Ausbau städtischer Infrastruktur und Versorgung
  • Unterstützung des Privatsektors und Unternehmertums
  • Förderung des nachhaltigen Handels
  • Stimulierung eines klimafreundlichen Wachstums

Ein nachhaltiges Wachstum
Hauptziel ist die Förderung eines wirtschaftlich, ökologisch und sozial nachhaltigen Wachstums, das neue Arbeitsplätze schafft, eine höhere Produktivität begünstigt und zur Verminderung von Armut und Ungleichheit beiträgt. Dies geschieht über die Integration der Partnerländer in die Weltwirtschaft und über die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit ihrer Binnenwirtschaften. Im Fokus stehen Unterstützungsmassnahmen für arme Entwicklungsländer, die sich einem ernsthaften und leistungsfähigen Reformprozess verpflichtet haben.

Für die wirtschaftliche Entwicklungszusammenarbeit ist die Kooperation mit spezialisierten globalen Organisationen massgebend. Das SECO arbeitet eng mit der Weltbankgruppe, den regionalen Entwicklungsbanken und den UNO-Handelsorganisationen zusammen.

Durch gezielte Massnahmen und die Konzentration der bilateralen Massnahmen auf die Middle Income Countries (MIC), in denen ein Grossteil der Armen lebt, ist es gelungen,

  • deren Schuldenmanagement zu verbessern
  • das Finanzwesen transparenter und moderner auszurichten
  • den Handel anzukurbeln und nachhaltiger zu gestalten
  • Arbeitsplätze zu schaffen
  • den Zugang zu Basisinfrastruktur (Wasser, Energie) zu ermöglichen

Neben den bisherigen sieben Prioritätsländern Ägypten, Ghana, Südafrika, Indonesien, Vietnam, Kolumbien und Peru wird neu auch Tunesien zum Schwerpunktland der wirtschafts- und handelspolitischen Massnahmen.

Rahmenkredit
In den Jahren 2013–2016 setzt die Schweiz insgesamt CHF 1,28 Milliarden (oder 11,3% der gesamten Mittel) für die wirtschafts- und handelspolitischen Massnahmen der Entwicklungszusammenarbeit ein. Rund 50% werden in den acht Prioritätsländern des SECO eingesetzt, der Rest für globale und wirtschaftliche Massnahmen in Schwerpunktländern der DEZA.

Weiterführende Informationen und Dokumente