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Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten
Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA
DEZA – weltweit vor Ort

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Schweiz
Schweiz 
Rahmenkredite 2013–2016
Rahmenkredit_Kuchendiagramm.png

blau.jpg Humanitäre Hilfe

gruen.jpg Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern

orange.jpg Wirtschafts- und handelspolitischen Massnahmen

lila.jpg Zusammenarbeit mit den Staaten Osteuropas und der Gus

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Im Feld

Wasser-Programm
Domaine de l'eau

Dank der Wasser-Programme der DEZA haben zwischen 2006 und 2010 mehr als 2 Millionen Menschen, überwiegend in ländlichen Gebieten, einen besseren Zugang zu Trinkwasser und sanitären Anlagen erhalten. Der Zugang zu Wasser für Bewässerungszwecke wurde für rund 150‘000 Menschen verbessert.

 Wirkungsbericht: Schweizer Entwicklungszusammenarbeit im Wassersektor


Klimawandel
Changement climatique

Die DEZA nimmt nicht nur an internationalen Verhandlungen über den Klimawandel teil, sondern unterstützt auch konkrete Aktivitäten vor Ort. So fördert sie neue Techniken zur Backsteinherstellung, die bis zu 50% weniger CO2-Emissionen verursachen. Ein energieeffizienter Backsteinofen, der in Indien erfolgreich getestet wurde, wird heute auf drei Kontinenten vertrieben. In Vietnam können mit dieser Technik 150‘000 Tonnen CO2 eingespart werden, was 75‘000 Flügen zwischen Europa und Hanoi entspricht.

 Beschreibung eines ähnlichen Projekts in Südafrika


Bankkrediten
Crédits bancaires

Der Zugang zu Bankkrediten ist vielen kleinen Unternehmen aus Entwicklungsländern verwehrt, weil sie den Anforderungen der oft schwachen Finanzinstitutionen nicht genügen. Das SECO finanziert den Aufbau von Beratungszentren, die Firmen bei der Ausarbeitung ihrer Businesspläne unterstützen. Komplementär werden die lokalen Banken gestärkt. In Indonesien konnten durch ein solches Projekt zur Verbesserung des Zugangs zu Krediten 12‘000 Arbeitsplätze geschaffen werden.

 Weitere Informationen

Grundsätze und strategische Ziele

Principes et objectifs stratégiques

Die Schweiz verfügt über langjährige Erfahrung, Länder und ihre Bevölkerungen wirksam zu unterstützen, die Entwicklungs- und Transitionsprobleme sowie humanitäre Notlagen zu bewältigen. Sie tut dies aus:

Fünf Ziele
Das Engagement der Schweiz ist auf fünf Ziele ausgerichtet:

  • Krisen, Konflikte und Katastrophen vorbeugen und diese überwinden
  • Zugang zu Ressourcen und Dienstleistungen für alle schaffen
  • Nachhaltiges Wirtschaftswachstum fördern
  • Transition zu demokratischen, marktwirtschaftlichen Systemen unterstützen
  • Entwicklungsfördernde, umweltschonende und sozialverträgliche Globalisierung mitgestalten

Zwei Pfeiler
Die Internationale Zusammenarbeit der Schweiz baut weiterhin auf zwei Pfeilern auf:

  • Bilaterale Zusammenarbeit mit ausgewählten Schwerpunktländern und -regionen, d.h. mit staatlichen Institutionen, mit zivilgesellschaftlichen und privatwirtschaftlichen Akteuren und Forschungsinstitutionen
  • Multilaterale Zusammenarbeit mit 13 internationalen Institutionen (internationale Finanzierungsinstitutionen, UNO-Organisationen, globale Netzwerke und Fonds), in Form der finanziellen Beteiligung und der Mitgestaltung von Politik und Programmen

Das Parlament hat im Februar 2011 beschlossen, die Mittel der öffentlichen Entwicklungshilfe bis 2015 auf 0,5% des Bruttonationaleinkommens zu erhöhen. Damit positioniert sich die Schweiz im Mittelfeld der OECD-Geber. Entsprechend sind für die vier Rahmenkredite ein Verpflichtungsvolumen über vier Jahre von insgesamt CHF 11,35 Milliarden vorgesehen. Die Aufwendungen belaufen sich auf rund 3% der Ausgaben des Bundes (2010).

Rahmenkredite (RK) 2013–2016 in Mio. CHF Mittel %
RK Humanitäre Hilfe und Schweizerisches Korps für humanitäre Hilfe (DEZA) 2'025 17,8%
RK zur Weiterführung der technischen Zusammenarbeit und Finanzhilfe zugunsten von Entwicklungsländern (DEZA) 6'920 61,0%
Bilaterale Zusammenarbeit 4'152
Multilaterale Zusammenarbeit 2'768
RK zur Weiterführung der wirtschafts- und handelspolitischen Massnahmen im Rahmen der EZA (SECO) 1'280 11,3%
RK zur Weiterführung der Zusammenarbeit mit den Staaten Osteuropas und der GUS 1'125 9,9%
DEZA 750
SECO 375
Total Verpflichtungen 11'350 100%

Die Schweiz konzentriert sich auf Themen, in denen sie ausgewiesene Erfahrung und Stärken aufweist. Sie orientiert sich an der Bedürfnislage von Ländern und Regionen, dem Wirkungspotenzial, der ausreichenden Offenheit der Partnerstaaten für eine erfolgreiche Zusammenarbeit sowie am wohlverstandenen Eigeninteresse der Schweiz..

Wirksamkeit
Die Mittel werden effizient und wirksam eingesetzt. Dazu gehören möglichst tiefe administrative Kosten sowie interne und externe Kontrollen u. a. auch, um Risiken wie Korruption zu minimieren. Jährlich werden bis zu 0,4% der eingesetzten Mittel für die Evaluation von Relevanz und Wirksamkeit der Programme aufgewendet. Wirkungsberichte geben der Politik und der Öffentlichkeit regelmässig Rechenschaft über die erreichten Resultate.

Weiterführende Informationen und Dokumente

  • Jahresbericht DEZA / SECO 2010 (inkl. Statistikbroschüre)
    Download (PDF, 5825 KB) [de]   [en]   [fr]  
    Bestellen
  • "Millionen für Tunesien nur bei Asyl-Kooperation?": Interview mit dem Deza-Chef Martin Dahinden
    Der Deza-Chef über den Plan des Bundesrates, Entwicklungshilfe und Migration zu verknüpfen.
    Download (PDF, 103 KB) [de]  
  • Fragen und Antworten zur Entwicklungspolitik
    Download (PDF, 345 KB) [de]   [en]   [fr]   [it]   [es]  
  • Wirksamkeit
    Die DEZA muss die Wirksamkeit ihrer Aktivitäten kritisch und systematisch evaluieren, damit ihre Fel...
  • Globalprogramme