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Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten
Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA
DEZA – weltweit vor Ort

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Schweiz
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Rahmenkredite 2013–2016
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blau.jpg Humanitäre Hilfe

gruen.jpg Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern

orange.jpg Wirtschafts- und handelspolitischen Massnahmen

lila.jpg Zusammenarbeit mit den Staaten Osteuropas und der Gus

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Projektbeispiele aus drei globalen Programmen

Wasser
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Wasserknappheit bedroht Millionen von Hektaren Reisfelder. Das von der DEZA unterstützte «International Rice Research Consortium» vermittelte 2010 über 125‘000 Bauern in Süd- und Ostasien eine Bewässerungstechnik, die bei gleichbleibenden Ernteerträgen bis zu 30% des Wasserverbrauchs einspart.


Klimawandel
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China gehört zu den drei grössten Verursachern von Treibhausgas-Emissionen. Es ist darum für die ganze Welt entscheidend, welche Klimapolitik dieses Land einschlägt. Die DEZA unterstützt China bei der Erarbeitung eines nationalen Klimagesetzes. Zudem beteiligt sich die Schweiz im Rahmen der Initiative «Low Carbon Cities China» an einer Partnerschaft mit fünf chinesischen Millionen-Städten. Ziel ist, die Einführung eines klimaschonenden Energiemanagements nach dem Muster der Schweizer Energiestadt und des «European Energy Award» voranzubringen.
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Finanzen und Handel
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Steuern sind unerlässlich, um öffentliche Dienstleistungen zu finanzieren und um weniger abhängig von externer Unterstützung zu sein. Länder wie Ghana und Mosambik haben mit Unterstützung des SECO fiskalische sowie administrative Reformen eingeleitet. Dadurch konnten die Steuereinnahmen in Ghana relativ zum Bruttoinlandsprodukt zwischen 2002 und 2010 von 12,7% auf 18,8% erhöht werden, was auch eine grössere Eigenfinanzierung in der Armutsbekämpfung ermöglicht.

Fokus auf globale Risiken und fragile Staaten

Programmes globaux

Die Internationale Zusammenarbeit der Schweiz fokussiert stärker auf die grenzüberschreitenden globalen Herausforderungen, die die Entwicklungschancen armer Länder besonders beeinträchtigen :

  • den Klimawandel
  • die Ernährungssicherheit
  • die Wasserknappheit
  • der fehlende Zugang zur Gesundheitsversorgung
  • die Migration
  • die wirtschaftliche und finanzielle Instabilität

Die Schweiz erarbeitet in diesen Bereichen mit «globalen Programmen» innovative Lösungen. Sie kann damit die internationale Politik gezielt beeinflussen und die Aushandlung globaler Regelungen mitgestalten.

Die Schweiz engagiert sich verstärkt in fragilen Staaten: Mangelhafte staatliche Strukturen verschärfen die Armutsprobleme zusätzlich. Schwache Regierungen, fehlende Rechtssicherheit und Korruption können Entwicklungserfolge zunichte machen. Gemäss Weltbank verdreifacht sich das Pro-Kopf-Einkommen in Ländern, in denen die Regierungsführung verbessert wird.

Die Schweiz engagiert sich für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte und fördert leistungsfähige staatliche und zivilgesellschaftliche Institutionen. Die Schweiz hat als neutrales Land ohne koloniale Vergangenheit gute Voraussetzungen, in diesem schwierigen Umfeld zu arbeiten und Ergebnisse zu erzielen.

Projektbeispiele in fragilen Staaten

Afghanistan Afghanistan: Im Rahmen der Justiz- und Polizeireform in Afghanistan unterstützt die DEZA die Rekrutierung von Polizistinnen. Bis Anfang 2011 wurden rund 1240 Frauen für die nationale Polizei ausgebildet. Sie arbeiten insbesondere in der Ermittlung von Verbrechen gegen Frauen und Kinder und bewirken, dass Frauen ihre Rechte in der Strafverfolgung besser wahrnehmen können.


Nepal Nepal: Seit Bürgerkriegsende befindet sich Nepal in einem Umbruch, der zu einer Schwächung der Verwaltungsaufsicht führte. Gemeinsam mit Lokalbehörden engagiert sich die DEZA für eine Verbesserung von Transparenz und Rechenschaftslegung gegenüber der Bevölkerung. Weiter sollen benachteiligte Bevölkerungsgruppen einen besseren Zugang zu staatlichen Dienstleistungen erhalten. Öffentliche Vernehmlassungen oder Bürgerversammlungen haben die Aufsicht über die Verwaltung bereits stark verbessert, und das öffentliche Budget zugunsten der Benachteiligten wurde 2011 im Vorjahresvergleich verdoppelt.


Sud Soudan Südsudan: In der Republik Südsudan hat die DEZA die Gründung einer unabhängigen mehrsprachigen Radiostation unterstützt, die seit 2006 jeden Monat 168 Programmstunden sendet. Die Medienschaffenden sind nach den Grundsätzen eines professionellen und unabhängigen Journalismus ausgebildet und haben über die Umsetzung der Friedensverträge sowie die Durchführung des Referendums und der allgemeinen Wahlen berichtet. Die Programme tragen zur staatskundlichen Bildung der Bürgerinnen und Bürger, zur Gewährleistung der Meinungsäusserungsfreiheit und zur Entschärfung von Konflikten bei.

Weiterführende Informationen und Dokumente